Investieren in die Zukunft Deutschlands

  • Bundesregierung | Startseite
  • Bundeskanzler

  • Schwerpunkte

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek 

  • Service 

Fragen und Antworten zum Bundeshaushalt 2026 Investieren in die Zukunft Deutschlands

Die Bundesregierung führt ihre Investitionsoffensive fort: für gute Bildung, verlässliche Verkehrsinfrastruktur, eine umfassende Digitalisierung, neuen Wohnraum sowie die innere und äußere Sicherheit. Der Haushaltsentwurf 2026 wird nun im Bundestag beraten.

7 Min. Lesedauer

Lars Klingbeil, Bundesminister der Finanzen, bei einer Rede im Deutschen Bundestag.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sprach im Deutschen Bundestag zum Haushalt 2026.

Foto: picture alliance/dpa/Nietfeld

Das Kabinett hat den Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 und den Finanzplan bis 2029 im Juli beschlossen, nun wurde er in den Bundestag eingebracht. Damit knüpft die Bundesregierung an die Verabschiedung des Haushaltsentwurfs 2025 Ende Juni an und verstärkt den eingeleiteten Politikwechsel. 

Oberstes Ziel ist es, sowohl die Wachstumspotenziale der Wirtschaft zu stärken und den Wohlstand aller Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Dabei leiten die Bundesregierung drei finanzpolitische Prioritäten: Investitionen, Strukturreformen und Konsolidierung.

Die Grundlage für den Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2026 und den Finanzplan bilden die Eckwerte, die am 24. Juni 2025 im Kabinett gemeinsam mit dem Bundeshaushalt 2025 beschlossen wurden.

Merz: Wirtschaft wettbewerbsfähig machen

In der Generaldebatte im Bundestag am 26. November hob Bundeskanzler Friedrich Merz die Bedeutung eines stärkeren Wirtschaftswachstums hervor. "Wir müssen unsere Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig machen, damit unsere Unternehmen auch bei neuen und schwierigsten geoökonomischen Bedingungen wachsen können, innovativ sein können, Arbeitsplätze schaffen können." Deshalb hat die Bundesregierung hat eine Reihe von Maßnahmen in diesem Jahr beschlossen.

So werde mit dem Wachstumsbooster „insbesondere die Lage der Unternehmenssteuer verbessert“, betonte der Bundeskanzler. „Wir haben Abschreibungsmöglichkeiten geschaffen, die attraktiv sind, attraktive Bedingungen geschaffen für Investitionen in Deutschland und danach eine Absenkung der Körperschaftsteuer auf ein Niveau, das wir in Deutschland noch nie gehabt haben.“

Die Bundesregierung hat zudem Beschlüsse auf den Weg gebracht, die das Ziel haben, Energiekosten zu senken, Bürokratie abzubauen und Digitalisierung voranzutreiben. Der Kanzler betonte aber zugleich, dass noch viel passieren müsse: „Wir stehen erst am Anfang der Reformen, die unser Land so dringend benötigt.”

Klingbeil: „Wir wollen ein starkes Land und dafür arbeitet diese Koalition jeden Tag”

Die Koalition habe in den ersten sechs Monaten vieles angepackt. „Wir haben das Sondervermögen auf den Weg gebracht – mit 500 Milliarden Euro. Das Geld kann jetzt fließen. Und auch wenn hier immer wieder von zusätzlichen Schulden geredet wird, es sind erstmal Investitionen in die Zukunftsfähigkeit und die Modernisierung unseres Landes”, so Bundesfinanzminister Klingbeil in seiner Bundestagsrede zum Bundeshaushalt 2026. 

Klingbeil betonte zudem, dass die Bundesregierung Schritte unternommen habe, um Unternehmen deutlich zu entlasten. „Wir nehmen zehn Milliarden Euro in die Hand, um die Energiekosten zu senken, wir bauen Bürokratie ab”, so der Bundesfinanzminister. Die Regierung lehne sich nun aber nicht zufrieden zurück, sondern wisse, dass große Aufgaben noch zu bewältigen seien.

Fragen und Antworten zum Haushaltsentwurf 2026: