Sieben Dinge, die Sie noch nicht über Angola wussten

Seltene Tierarten, Wasserfälle und kulturelle Exportschlager Sieben Dinge, die Sie noch nicht über Angola wussten

Auf ihrer Afrikareise besuchte die Kanzlerin neben Südafrika auch Angola. Das Land gehört heute zu den wichtigen Partnern Deutschlands auf dem afrikanischen Kontinent. Es lohnt sich also, einen Blick auf eines der aufstrebenden Länder im Südwesten Afrikas zu werfen!

Stadtansicht von Luanda, der Hauptstadt Angolas.

Stadtansicht der Hauptstadt Luanda - einer der teuersten Städte der Welt für Ausländer.

Foto: Getty Images/EyeEm/Claudio Gomes

  1. Angola liegt an der Westküste Zentral-Afrikas, nördlich von Namibia, und gehört zu den größten Staaten auf dem afrikanischen Kontinent - es ist fast 3,5 mal so groß wie Deutschland.
  2. Als ehemalige portugiesische Kolonie wurde Angola erst 1975 unabhängig. Bis 2002 herrschte Bürgerkrieg, erst 2008 fanden die ersten freien und demokratischen Wahlen statt, so dass 2010 eine neue Verfassung in Kraft treten konnte.
  3. Einige Tierarten gibt es nur in Angola, so beispielsweise die so genannte Riesen-Rappenantilope, die im zentralen Hochland in Reservaten lebt.
  4. Angola gilt es als eines der am wenigsten entwickelten Länder überhaupt. Dennoch wurde die Hauptstadt und Millionenmetropole Luanda als teuerste Stadt der Welt für Ausländer berühmt, noch vor Hongkong oder Tokyo.
  5. Zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten in Angola gehören die Kalandula-Fälle - sie sind 105 Meter hoch und 400 Meter breit und nach den Victoriafällen die zweitgrößten Wasserfälle in Afrika.
  6. Angola verfügt über ein großes wirtschaftliches Potential und ist als OPEC-Mitglied zweitgrößter Ölförderer in Afrika. Dennoch sind weiterhin fast 30 Prozent der Menschen Analphabeten.
  7. Ein kultureller Exportschlager Angolas ist "Kuduro" – wörtlich übersetzt "Harter Hintern": der Musik- und Tanzstil ist in den Slums von Luanda entstanden und wird von ekstatischen Bewegungen begleitetet.