Arbeitslosengeld II online beantragen

Kommunale Jobcenter Arbeitslosengeld II online beantragen

Arbeitslosengeld II online beantragen statt einen sechsseitigen Papierantrag zu stellen - das ist jetzt auch in den kommunalen Jobcentern möglich. Das Online-Angebot entlastet Jobcenter und Antragstellende. Bedingt durch die Corona-Pandemie beantragen mehr Menschen Grundsicherung für Arbeitslose.

Das Bild zeigt einen Mann mit einem Laptop. Auf dem Display steht Sozialgesetzbuch zwei.

Benötigte Nachweise können direkt hochgeladen werden und gehen digital an das Jobcenter.

Foto: imago images/photothek/Ute Grabowsky

Der neue Online-Antrag vereinfacht die Abläufe rund um das Arbeitslosengeld II: Im Vergleich zum sechsseitigen Papierantrag ist er sehr leicht auszufüllen. Er ist übersichtlich gestaltet, relevante Informationen werden nur einmal und basierend auf vorherigen Antworten abgefragt, eingebettete Hilfetexte liefern Erklärungen und sind leicht verständlich. Die Antragsdaten werden komplett online eingegeben. Notwendige Nachweise können direkt per Computer oder Smartphone hochgeladen werden. Der fertige Antrag wird anschließend digital und sicher an das zuständige kommunale Jobcenter übermittelt.

Ein Angebot für alle Jobcenter

Diese digitale Version des Antrags auf Arbeitslosengeld II (ALG II) wurde speziell für die 104 kommunalen Jobcenter entwickelt. Für Kundinnen und Kunden der von der Bundesagentur für Arbeit und Kommunen gemeinsam betriebenen Jobcenter steht bereits seit Anfang Mai eine Plattform zur Verfügung, auf der sie ihren Antrag online ausfüllen und dem zuständigen Jobcenter übermitteln können.

Während viele Jobcenter in Deutschland als gemeinsame Einrichtungen von Kommunen und Bundesagentur für Arbeit betrieben werden, führen in 104 Kommunen zugelassene kommunale Träger die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach Sozialgesetzbuch II eigenständig durch.

Das Arbeitslosengeld II unterstützt derzeit etwa 2,9 Millionen Haushalte in Deutschland. Aufgrund der Corona-Pandemie rechnet die Bundesregierung bis zum dritten Quartal 2020 mit einem Anstieg auf bis zu vier Millionen Haushalte.

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