Paralympische Winterspiele

19 Medaillen für deutsches Team

Die deutsche Mannschaft hat die Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang erfolgreich beendet. Die deutschen Athletinnen und Athleten gewannen sieben Gold-, acht Silber und fünf Bronze-Medaillen. Damit belegen sie Platz fünf in der Nationenwertung.

Abschlussfeier der Paralympics in Pyeongchang.

Farbenprächtig gingen die Paralympics in Pyeongchang z Ende - das deutsche Team gewann 19 Medaillen.

Foto: picture-alliance/ZUMAPRESS

Zum Ende der Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang belegen die deutschen Athletinnen und Athleten mit insgesamt 19 Medaillen Platz fünf der Nationenwertung. Das deutsche Team hatte in den alpinen und nordischen Disziplinen sieben Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen geholt. Die erfolgreichste deutsche Athletin war die 46 Jahre alte Biathletin und Langläuferin Andrea Eskau mit sechs Medaillen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird jeder Medaillengewinnerin und jedem Medaillengewinner mit einem persönlichen Glückwunschschreiben gratulieren, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. "Die Sportlerinnen und Sportler haben unser Land in Südkorea wunderbar vertreten", so der Regierungssprecher weiter.

Hier eine Übersicht über die Medaillengewinne der deutschen Sportlerinnen und Sportler.

Beeindruckende Athletinnen und Athleten

Rund 670 Sportlerinnen und Sportler aus 49 Nationen haben an den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang teilgenommen. 20 Athletinnen und Athleten kamen aus Deutschland. In vier von sechs möglichen Sportarten gingen sie an den Start: Para Ski alpin, Para Biathlon, Para Langlauf und Rollstuhlcurling. Im Para Eishockey und Para Snowboard haben keine deutschen Athleten teilgenommen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die deutsche Mannschaft am 4. März Richtung Südkorea verabschiedet. Am Frankfurter Flughafen überbrachte das Staatsoberhaupt den Athletinnen und Athleten die besten Wünsche für die Spiele.

Bund unterstützt Sportlerinnen und Sportler

Athletinnen und Athleten im Spitzensport sind Vorbilder. Die starken Leistungen der Athletinnen und Athleten machen Menschen mit und ohne Behinderungen Mut, ihr Leben aktiv zu gestalten. Für den Bund ist dies ein wichtiger Grund, um die Sportlerinnen und Sportler des Deutschen Behindertensportverbandes zu fördern. Auch die Vorbereitung für die Paralympics hat die Sportförderung des Bundesinnenministeriums unterstützt.

Die Paralympischen Spiele sind die Olympischen Spiele für Sportler mit Behinderung. Die ersten Sportspiele für Rollstuhlfahrer fanden 1948 parallel zu den Olympischen Sommerspielen statt. Seit 1960 werden die Weltspiele für Behinderte regelmäßig ausgetragen. Seit 1992 sind sie organisatorisch mit den Olympischen Sommerspielen verbunden. Sie finden jeweils drei Wochen danach am gleichen Ort statt. Die ersten Paralympischen Winterspiele wurden 1976 in Schweden ausgetragen.

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