"Netzwerk für digitale Aufklärung" ausgebaut auf 17 Behörden und Ressorts

Die Initiative der Staatsministerin für Digitalisierung „Netzwerk für digitale Aufklärung“ wird auf 17 Behörden und Ressorts ausgebaut.

Der Pilot der Suchmaschine, der erstmalig eine ressortübergreifende Suche nach Themen auf einen Klick ermöglicht, wird aufgrund des großen Andrangs um einen großen Ressortkreis erweitert.

So sind nun neben dem BPA, dem BMAS, dem AA, dem BMVi und der Bundeszentrale für politische Bildung auch das BSI, das BMI ( www.onlinezugangsgesetz.de, www.digitalakademie.bund.de), das BMBF, das BMU, das BMG ( www.zusammengegencorona.de, www.bundesgesundheitsministerium.de), das BMJV, das BMVg ( www.bmvg.de, www.bundeswehr.de), das BMZ, die BAKöV, das BKAmt, die Bundesdruckerei sowie das BMEL Teil des Netzwerk für digitale Aufklärung und nehmen an der unter www.bundesregierung.de/NetzwerkDA aufrufbaren KI-gestützten Suchmaschine teil.

„Wir haben mit dem ‚Netzwerk für digitale Aufklärung‘ die Wände von Silos eingerissen – durch eine intelligente, technische Lösung, die die Sicht des Bürgers einnimmt“, so Dorothee Bär, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung.

„Wir brauchen genau solche einfachen, pragmatischen, schnellen Lösungen, damit die Alltagsdigitalisierung bei den Menschen ankommt – das Netzwerk für digitale Aufklärung ist ein Beispiel für den Paradigmenwechsel. Denn es sind oft die naheliegenden und für die Bürgerinnen und Bürger selbstverständlichen Dinge, die nicht laufen. Die Verwaltung muss sich an die Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger anpassen, und nicht umgekehrt. Es ist ja schwer zu fassen, dass Bürgerinnen und Bürger bis zum Start des Netzwerks nicht die Möglichkeit hatten, sich zentral über die Informationsangebote und Projekte der Bundesregierung einen Überblick zu verschaffen, sondern sich auf zig unterschiedlichen Websites die Informationen mühsam zusammensuchen mussten.
Das ist ein Stück weit auch symptomatisch dafür, was sich generell in der Verwaltung ändern muss. Hier haben wir angesetzt und gezeigt: Solche IT-Projekte müssen nicht langwierig und lähmend sein. Wir haben hier einen Nerv getroffen und unser Pilotprojekt innerhalb weniger Monate mit einem jungen Startup umgesetzt und skaliert. Die Tatsache, dass nun 17 Ressorts und Behörden das Projekt unterstützen und mit ihren Angeboten dabei sind, zeigt den Erfolg.“