Gipfeltreffen USA - Nordkorea

Hoffnung auf Entspannung

Eine geschlossene Haltung der internationalen Gemeinschaft unter Einschluss von Sanktionen kann in bestimmten Situationen einen "Hoffnungsschimmer entstehen lassen". Dies sagte Bundeskanzlerin Merkel mit Blick auf ein mögliches Treffen zwischen US-Präsident Trump und Kim Jong-un, dem starken Mann Nordkoreas.

Die nukleare Bewaffnung Nordkoreas sei "für uns alle eine große Besorgnis", so Merkel am Freitag in Berlin. An dem Plan eines US-nordkoreanischen Gipfeltreffens müsse jetzt weiter gearbeitet werden. "Es wäre natürlich wunderbar, wenn wir eine Entspannung erleben würden."

Trump und Kim: Treffen denkbar

Die Möglichkeit eines persönlichen Treffens mit Kim Jong-un hatte US-Präsident Donald Trump selber Donnerstagnacht mittels Twitter-Nachricht angedeutet. Er hatte zuvor eine hochrangige Delegation südkoreanischer Politiker getroffen, die ihm aus einem Gespräch mit Kim Jong-un berichtet hatten, dass dieser zu einem Treffen bereit sei.

Der stellvertretende Regierungssprecher Streiter betonte ebenfalls am Freitag: "Das ist ein Erfolg des internationalen Drucks, der auch weiter anhalten muss, solange dieses Atomprogramm nicht ausgesetzt wird." Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes ergänzte, es bleibe jetzt abzuwarten, ob Nordkorea seinen Worten auch Taten folgen lasse.

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