Nachhaltigkeitspolitik in Europa

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Politische Leitlinie Nachhaltigkeitspolitik in Europa

Die Europäische Union beansprucht eine Führungsrolle bei Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Die Mitgliedstaaten haben sich für eine beschleunigte Umsetzung der Agenda 2030 sowohl weltweit als auch innerhalb der EU ausgesprochen.

2 Min. Lesedauer

Eine Frau auf einem Fahrrad mit der europäischen Flagge

Für die Umsetzung der Agenda 2030 setzt sich Deutschland auch auf europäischer Ebene ein. 

Foto: Europäische Union 2020/ Aurore Martignoni

Die Bundesregierung setzt sich auf allen Ebenen – international, europäisch und national – für eine globale nachhaltige Entwicklung in der Welt ein.

Deutschland war beispielsweise maßgeblich an den von der Staatengemeinschaft im Jahr 2000 verabschiedeten acht Millenniums-Zielen oder der in Rio de Janeiro 2012 beschlossenen Agenda 21 für nachhaltige Entwicklung beteiligt. Deutschland verabschiedete deshalb bereits 2002 eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie. Auch innerhalb der EU ist Deutschland seit Jahrzehnten treibende Kraft für eine europäische Nachhaltigkeitspolitik.

Mit der Agenda 2030 hat die Staatengemeinschaft sich zur Umsetzung von 17 globalen Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und die internationale Nachhaltigkeitspolitik eine neue Dynamik erhalten.

Leitbild der Agenda 2030 ist es, weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Dabei unterstreicht die Agenda 2030 die gemeinsame Verantwortung aller Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – und jedes einzelnen Menschen.

Zur Umsetzung der Agenda 2030 hat die Bundesregierung deshalb die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 beschlossen. Für die Umsetzung der Agenda 2030 setzt sich Deutschland zusätzlich auf europäischer Ebene ein.

Ganzheitlicher EU-Ansatz für nachhaltige Entwicklung

Die Europäische Kommission tritt nach wie vor für die Agenda 2030 ein. Unter der Leitung von Präsidentin von der Leyen hat die Kommission ein zielgerichtetes Programm zur Förderung der Nachhaltigkeit in der EU und darüber hinaus vorgelegt.

Die Kommission hat sich darauf konzentriert, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, die zu spürbaren Fortschritten in puncto Nachhaltigkeitsziele führen. Geschehen soll dies im Rahmen der politischen Leitlinien der Präsidentin sowie der jährlichen Arbeitsprogramme der Kommission. Alle politischen Vorschläge, Maßnahmen und Strategien der Kommission berücksichtigen die Nachhaltigkeitsziele. 

Gute Beispiele machen Schule – die Europäische Nachhaltigkeitswoche

Die Europäische Nachhaltigkeitswoche (ESDW) ist eine europaweite Initiative, deren Ziel es ist, Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen zu initiieren, die zu nachhaltiger Entwicklung beigetragen.

In Deutschland werden finden in dieser Zeit die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit  statt. Sie sind Teil der Europäischen Nachhaltigkeitswoche und dadurch europaweit sichtbar. An den Aktionstagen können sich bundesweit alle Interessierten mit eigenen Ideen einbringen – das können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Universitäten, Kommunen, Kirchen und andere sein.