Johannes Heinrich Gilles

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Minister Prof. Braun,
Sehr geehrte Damen und Herren StaatssekretärInnen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
hiermit möchte ich als Bürger gerne zum Entwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (Weiterentwicklung 2021) Stellung nehmen.
 
Meine Stellungnahme lautet hierbei im Einzelnen konkret wie folgt:
 
Der Entwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie in der Fassung der Weiterentwicklung für das Jahr 2021 ist meiner persönlichen privaten Meinung nach sehr ideologisch formuliert verfasst worden und macht somit meiner Ansicht als Bürger nach nicht den Eindruck, als sei er wirklich mit dem Bewusstsein für die (schon jetzt meiner Meinung nach vorliegenden) tiefgreifenden und schweren (teils auch bereits schon irreparablen) Veränderungen bezüglich einer wirklich tiefgreifenden Nachhaltigkeit verfasst worden, womit auch dieser Entwurf sich leider meiner Meinung als Bürger nach in eine Reihe anderer Berichte und Erklärungen (auch aus anderen Ressorts) einreiht, was (auch angesichts der Tragweite dieses Themenbereichs) meiner Meinung als Bürger nach absolut fatal ist.
 
So ist allein schon die erneute Betitelung dieser Strategie als "Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie" für mich eine absolute Irreführung, da hier suggeriert wird, als sei diese somit als Ganzes nur aufgrund deutscher Expertise und aufgrund deutschen Wissens zustande gekommen. Des Weiteren erweckt diese Betitelung meiner Meinung als Bürger nach auch den Eindruck, als sei diese dann (auch aufgrund der Thematisierung der globalen Tragweite) das unbedingte non plus ultra in Sachen Nachhaltigkeit- wovon meiner Meinung als Bürger nach in keinster Art und Weise die Rede sein kann.
 
Vielmehr bin ich als Bürger der Meinung, das diese Strategie eher den Namen "Gesellschaftliche Nachhaltigkeitsstrategie" tragen sollte. Dies wäre meiner Meinung als Bürger nach viel angemessener.
 
Was den weiteren Inhalt der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie angeht, so finde ich es als Bürger meiner Meinung nach sehr fatal, das bei deren Verfassung und Erarbeitung sowie auch Weiterentwicklung der Deutsche Bundestag als Vertreter der Legislative und somit des Souveräns anscheinend kaum eine wirkliche Mitwirkungs-Möglichkeit besitzt und somit auch eine parlamentarische Kontrolle kaum vorhanden ist.
 
Des Weiteren müssen die angegeben Quoten und Kennzahlen in diversen Bereichen (Beschäftigung, Erwerbslosenquote etc. ) meiner persönlichen privaten Meinung als Bürger nach mit einer deutlich geringeren Fokussierung auf wirtschaftliche und somit ökonomische Interessen festgelegt bzw. festgesetzt werden, eben weil ja nicht wieder der Fehler gemacht werden darf, die Nachhaltigkeit eben nicht nachhaltig zu gestalten. Denn wir haben nur diese eine Erde, und eben halt keine zweite oder gar dritte, und selbst wenn wir sie hätten bzw. explorieren würden, so bliebe es meiner persönlichen Meinung nach (allein schon aufgrund der Vorgaben des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland) dennoch natürlich die immerwährende Verpflichtung aller Beteiligten, für nachhaltige Strukturen in Gegenwart und Zukunft zu sorgen und auch dafür Sorge zu tragen, das entsprechende Maßnahmen adäquat umgesetzt werden.
 
Des Weiteren muss uns allen meiner Meinung als Bürger nach beim Blick auf die Zahlen des nun im Raum stehenden Entwurfs ganz eindeutig klar sein, das zu einer nachhaltigen Strategie auch immer eine Strategie entwickelt wird, mit der alle Menschen auf dieser Welt das bekommen, was sie brauchen. Hierzu gehört auch meiner Meinung als Bürger nach ein Bewusstsein dafür, das allen Menschen auf dieser Erde die notwendige Mobilität und die notwendigen Mittel zur Erreichung dieses Ziels frei verfügbar gestellt werden, sodass niemand vom Willen Dritter oder auch vom Willen der Konzerne und Unternehmen auf dieser Welt abhängig ist.
 
Hierzu bedarf es meiner Meinung als Bürger nach auch der eindeutigen Entkopplung von Waren und Kapital und einer eindeutigen Abkehr vom derzeitigen kapitalistischen System, das sich durch seine Systematik, die es innerlich vollends prägt, meiner Meinung als Bürger nach zu einem System der vielfachen Unterdrückung und Ausbeutung von Arbeitskräften sowie deren Bewusstsein für Sorgen, Ängste und Nöte geführt hat.
 
Stattdessen bedarf es auch meiner Meinung als Bürger nach eines genossenschaftlich organisierten Warensystems und einer solidarischen und somit gleichzeitig auch sozial gerechten Verteilung von Waren und Dienstleistungen für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Glaube, Religion etc. auf der ganzen Welt.
 
Anders lassen sich nämlich (auch mit dem Blick auf die derzeitigen entsprechenden Kennzahlen) keine wirklichen Veränderungen aus meiner Sicht als Bürger herbeiführen. Kurzum: Bei diesen Kennzahlen muss sich unser Wirtschaftssystem und die Art und Weise, wie wir alle letztendlich nachhaltig handeln, dauerhaft und rigoros ändern.
 
Hierbei möchte ich ausdrücklich auch betonen, das gerade durch leider wieder sehr aktuell gewordene Verhältnisse wie einem wieder zunehmenden perversen Faschismus, Sexismus, von Trans- und Homophobie sowie neofaschistischen Strukturen (gerade in Deutschland, aber leider auch in anderen Teilen dieser Welt) ein enormer Rückschritt gemacht worden ist, der meiner Meinung als Bürger nach an Perversität, Brutalität und Stärke für mich als Bürger einfach nur ekelerregend und abstoßend ist, und zwar zutiefst.
 
Schließlich bin auch ich als Bürger der Meinung, das wir alle als eine Welt nur gemeinsam etwas erreichen werden, und nur miteinander und nicht gegeneinander.
 
Meiner letzter Punkt an dieser Stelle (bitte verzeihen Sie mir den harten thematischen Übergang): Milch- und Viehwirtschaft müssen eindeutig mehr reguliert und stärker auf eine geringere Produktionskapazität gebracht werden. Des Weiteren muss auch meiner Meinung nach die Produktion von Fleischprodukten und Milcherzeugnissen deutlich verringert werden. Und zwar Ersteres, weil es viele Liter an wertvollem Trinkwasser für deren Herstellung bedarf und dies bei steigender Weltbevölkerung auch meiner Meinung als Bürger nach absolut kontraproduktiv ist und Letzteres, weil es auch meiner Meinung als Bürger nicht mehr sein darf, das Lebensmittel weggegossen werden, weil die Landwirtschaft durch die Bewirtschaftung von Milchkapazitäten seit Jahrzehnten hoch defizitär ist.
 
Daher bedarf diese Nachhaltigkeitsstrategie meiner Meinung als Bürger nach einer deutlichen Reform und ist in der jetzigen Entwurfs-Fassung für mich in keinster Art und Weise akzeptabel.
 
Mit ganz ausgezeichneter Hochachtung
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Mit freundlichen Grüßen
 
Johannes Heinrich Gilles