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Jochem Schöppler, EUROMOVEMENT Gruppe

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Zukunftsprojekt in der Lausitz: Euromovement entwickelt einen nachhaltigen und ökologischen Gewerbe- und Industriepark auf der Fläche des ehemaligen Flugplatz Drewitz

Die Lausitz ist eine wirtschaftlich starke Region, die nach wie vor von der Braunkohle geprägt ist. Doch mit Blick auf die klimaschutzpolitischen Ziele des Bundes und den voranschreitenden Braunkohleausstieg zeichnen sich für die Region zahlreiche Herausforderungen – aber auch Chancen –  ab. Laut Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke soll die Lausitz zukünftig als eine Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum gestaltet werden. Dabei ist Nachhaltigkeit einer der entscheidenden Faktoren, die maßgeblich sind für die Zukunft der Region.
Ein Vorreiter ist das Unternehmen Euromovement, das unweit von Cottbus und nördlich des Braunkohlentagebaus Jänschwalde gelegen, auf dem riesigen Grundstück des ehemaligen Flugplatz Drewitz ein Gewerbe- und Industriegebiet mit einer Gesamtfläche von

209 ha entwickelt. Dabei sind ca. 35 Prozent der Fläche für die Erzeugung von regenerativer Energie (Windenergie, Photovoltaik, Wasserstoff) vorgesehen. Damit ergibt sich der Vorteil, das Gewerbegebiet CO2 - neutral und damit nachhaltig und ökologisch betreiben zu können.
 
Das Areal gehört  zum Verwaltungsgebiet des Amtes Peitz im Landkreis Spree-Neiße, in Brandenburg. Das Amt Peitz hat ca. 11.000 Einwohner und grenzt nordöstlich an die Stadt Cottbus. Der Haltepunkt der Deutschen Bahn AG „Jänschwalde-Ost“ befindet sich fußläufig ca. 800 m südlich des Gewerbegebietes. Über die ausgebaute Bundestraße B97 ist die Anschlussstelle der Bundesautobahn A15 "Roggosen" in ca. 20 km zu erreichen.

Leuchtturm für Zukunftskonzepte
"Die Entwicklung eines nachhaltigen und ökologischen Gewerbeparks ist uns an diesem Standort ein echtes Anliegen", so Jochem Schöppler, Geschäftsführender Gesellschafter Euromovement. "Wir sind der Überzeugung, dass hier am ehemaligen Flugplatz Drewitz ein Leuchtturm für Zukunftskonzepte entstehen wird, der weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Unser Dank gilt allen Planungsbeteiligten in den zuständigen Verwaltungen und unseren Partnern, die unsere Vision für diesen Standort teilen"
"Ich setze große Hoffnungen auf das Vorhaben. Dies ist ein Beispiel dafür, wie die Lausitz den Strukturwandel bewerkstelligen kann. Die finanziellen Anreize, die wir mit dem Strukturstärkungsgesetz geschaffen haben, sind ein wichtiger Eckpfeiler. Doch letztlich braucht es Menschen, die mit Ihren Ideen und ihrem Engagement den Boden für eine erfolgreiche Zukunft der Lausitz legen", so Jana Schimke (CDU-Landesverband Brandenburg), Mitglied des Bundestages.

Zentrum für Elektromobilität und zukunftsweisende Technologien
Geplant ist ein Zentrum für Elektromobilität und andere zukunftsweisende Technologien. Der Gewerbe- und Industriepark soll der Ansiedlung von Unternehmen dienen die eine ökologische und CO2-neutrale Produktion als zukünftigen Anspruch sehen. Der Branchenfokus liegt vornehmlich auf E-Mobilität, Forschung und Entwicklung von ökologischen zukunftsweisenden Technologien und Produkten, jedoch sind alle Unternehmen die ökologisch nachhaltig und CO²-neutral produzieren und damit einen Beitrag für die Zukunft leisten ebenfalls ausdrücklich erwünscht. Auf dem ehemaligen Flugplatzgelände sollen beispielsweise Produktionshallen zur Umrüstung von Nutzfahrzeugen auf Elektroantrieb und zur Herstellung von ökologischen Batterien entstehen.  
In den Büro- und Verwaltungsgebäuden sind sowohl Flächen für den Allgemeinbedarf als auch Flächen für die Forschung und Entwicklung geplant. Zahlreiche Unternehmen wie beispielsweise e4f energy for future (Entwickler von nachhaltiger Pflanzenkohle), I-See Electric Trucks, die Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieben ausstatten, Astra Bio-Energie (Energieversorger) und Orten-Fahrzeugbau, einer der bundesweit führenden Hersteller von innovativen Aufbaulösungen der Getränkebranche, haben sich bei unserer Öffentlichkeitsveranstaltung am 08.08.2020 auf dem Gelände präsentiert und Interesse signalisiert. Darüber hinaus finden Gespräche mit weiteren teilweise hochinnovativen Industriepartnern statt.  Durch die Lage in einer sich im Strukturwandel befindenden Region besteht für die sich hier ansiedelnden Firmen zudem die Möglichkeit der Inanspruchnahme hochinteressanter Fördermöglichkeiten.
 
Um dem Ökologiekonzept konsequent gerecht zu werden, plant die Euromovement zur Vervollständigung der konzeptionellen Produktionskette die CO2-neutrale Logistik für Waren und Produktionsmittel und möchte den Güterverkehr vornehmlich erneuerbar, also elektrisch, umsetzen. Daher plant die Euromovement für den Güterverkehr, aber auch für sich ansiedelnde Bahnlogistiker, einen Langbahnhof (Umschlagebahnhof) von 800 m Länge.

Potenzial für 2.000 Arbeitsplätze
"In dem geplanten Gewerbe- und Industriegebiet werden Unternehmer, Forscher und Entwickler zusammenkommen, eine kreative Melange bilden und so einen Hotspot für  future thinking schaffen, der das Potenzial hat, die gesamte Region voranzubringen. Ich gehe davon aus, dass an dem Standort in der Zukunft rund 2.000 Arbeitsplätze entstehen werden", so Jochem Schöppler.
Für das Industrie- und Gewerbegebiet wird zurzeit ein rechtskräftiger Bebauungsplan erarbeitet. Die darin festzusetzenden Grundflächen- und Geschossflächenzahlen werden eine optimale Auslastung der betreffenden Grundstücke ermöglichen und gelten unter Vorbehalt des Satzungsbeschlusses.

Mit freundlichen Grüßen.

Jochem Schöppler
- Geschäftsführer -
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EUROMOVEMENT Gruppe