Der Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat unterstützt die Bundesregierung in allen Fragen der nachhaltigen Entwicklung. Seine Mitglieder werden jeweils für drei Jahre von der Bundeskanzlerin ernannt. Diese stehen nach ihrem fachlichen und persönlichen Hintergrund für ökologische, ökonomische, soziale oder globale Themenfelder.

Banner Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals 2001 von der Bundesregierung berufen.

Foto: RNE

Der Rat ist fachlich unabhängig. Er trägt bei mit Stellungnahmen und konkreten Vorschlägen zu Fragen um die Nachhaltigkeit generell und die Strategie der Bundesregierung im Speziellen.

Erstmals wurde der Rat von der Bundesregierung in 2001 eingesetzt. Dem seit November 2016 berufenen Rat gehören sieben Frauen und acht Männer des öffentlichen Lebens an. Die Vorsitzende ist Marlehn Thieme, der stellvertretende Vorsitzende ist der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Olaf Tschimpke.

Sein Arbeitsprogramm bis Herbst 2019 umfasst vor allem Themen wie

  • die Digitalisierung und ihre Gestaltungsmöglichkeiten,
  • die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung,
  • die nachhaltige Entwicklung von Städten und Kommunen,
  • die Gerechtigkeit steigern und
  • Nachhaltigkeitswissen anwendbar machen.

Vielfältig öffentlich wirken

Er ist ein wichtiger Akteur im gesellschaftlichen Dialog zur Nachhaltigkeit. So hat er sich vorgenommen, bei Bürgerinnen und Bürgern auf einen bewussten Lebensstil und auf eine breite gesellschaftliche Diskussion über Nachhaltigkeit hinzuwirken. Unternehmen und Institutionen drängt der Rat, ihr wirtschaftliches Handeln nachhaltig zu machen, sich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu stellen und deren Chancen zu nutzen.

Jedes Jahr lädt der Rat zu einer Konferenz ein. Die 17. Jahreskonferenz am 29. Mai 2017 in Berlin hat unter dem Motto "Wissen, wählen, wünschen" darüber diskutiert, wie wir die nachhaltige Entwicklung leben, was wichtig ist, was realistisch zu ändern ist und wann.

Der Rat verleiht besonderen Nachhaltigkeitsinitiativen für jeweils ein Jahr das Qualitätslabel "Werkstatt N". Die Aktion würdigt den vielfältigen persönlichen Einsatz von Menschen für eine nachhaltigere Gesellschaft und verhilft ihm zu größerer Öffentlichkeit.

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