Reisen soll wieder möglich sein

Innereuropäischer Tourismus  Reisen soll wieder möglich sein

Die Bundesregierung will die im März ausgesprochene Reisewarnung unter anderem für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union aufheben. Ab dem 15. Juni sollen Reisen innerhalb Europas dann wieder möglich sein - wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. 

Foto zeigt ein Flugzeug

Die Bundesregierung will - europäisch koordiniert - Reisen innerhalb Europas wieder ermöglichen.

Foto: Etienne Jong/unsplash

Die Bundesregierung strebt an, ab dem 15. Juni das Reisen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in Schengen-assoziierte Staaten und in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland wieder zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass es das dortige Infektionsgeschehen erlaubt. Die Bundesregierung wird sich auf europäischer Ebene sowie im bilateralen Kontakt dafür einsetzen, ein einheitliches europäisches Vorgehen zu gewährleisten.

"Wir dürfen uns aber nicht in falscher Sicherheit wiegen", so Außenminister Heiko Maas. Die Corona-Pandemie sei noch längst nicht vorbei. "Wir müssen gemeinsam verhindern, dass eine Wiederaufnahme des Tourismus zu einer zweiten Welle führt, bei uns oder anderswo." Es komme auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen an.

Das Auswärtige Amt plant, die am 17. März ausgesprochene weltweite Reisewarnung ab dem 15. Juni für die Mitgliedstaaten der EU, für Schengen-assoziierte Staaten und Großbritannien aufzuheben und für diese Staaten zu länderspezifischen Reisehinweisen zurückzukehren, welche die regionale epidemiologische Lage berücksichtigen.

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