Bundeszuschuss für niedrigere Stromkosten

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Im Kabinett beschlossen
Bundeszuschuss für niedrigere Stromkosten

Die Bundesregierung will Haushalte und Unternehmen auch in den Jahren 2027 bis 2029 bei den Energiekosten spürbar entlasten: Ein jährlicher Bundeszuschuss von gut 5,5 Milliarden Euro soll die Strom-Netzentgelte weiterhin dämpfen.

Nahaufnahme des Zählwerks eines Wechselstromzählers.

Ab 2026 sinken die Stromkosten für Unternehmen und private Haushalte. 

Foto: Shutterstock/Sashkin

Die Bundesregierung will Haushalte und Unternehmen auch in den Jahren 2027 bis 2029 weiter spürbar entlasten. Ein jährlicher Bundeszuschuss zu den Netzentgelten soll die Stromkosten für alle Verbraucherinnen und Verbraucher weiter dämpfen. 2026 beträgt der Zuschuss 6,5 Milliarden Euro. Für die Jahre 2027 bis 2029 will die Bundesregierung jährlich 5,525 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereitstellen. 

Das Kabinett hat nun die notwendigen Regelungen zur Gewährung des Bundeszuschusses an die Übertragungsnetzbetreiber im Energiewirtschaftsgesetz beschlossen. Diese werden den Zuschuss in ihren Netzentgelt-Kalkulationen berücksichtigen. Die Kostendämpfung erreicht die Verbraucherinnen und Verbraucher letztlich über die Stromlieferanten. 

Alle Verbraucherinnen und Verbraucher werden alleine durch den Zuschuss zu den Netzentgelten und die Abschaffung der Gasspeicherumlage in 2026 um 10 Milliarden Euro bei den Energiekosten entlastet. Mit diesen und weiteren Maßnahmen will die Bundesregierung die Wirtschaft in Deutschland stärken, die Bürgerinnen und Bürger entlasten und helfen, Arbeitsplätze zu sichern.