Bund beteiligt sich an Flüssiggas-Terminal in Brunsbüttel

Energieversorgung sichern Bund beteiligt sich an Flüssiggas-Terminal in Brunsbüttel

Um die Energieversorgung besser zu sichern, will die Bundesregierung die Importmöglichkeiten von Erdgas erweitern. Dazu beteiligt sie sich zur Hälfte an der Errichtung eines Flüssiggas-Terminals in Brunsbüttel. Indem das Terminal perspektivisch auf grüne Wasserstoffderivate umrüstbar wird, gestaltet der Bund hier zugleich den Übergang zu erneuerbaren Energien. 

Das Bild zeigt ein LNG-Schiff im Hafen von Rotterdam.

Mit einem LNG-Terminal in Brunsbüttel erweitert Deutschland seine Importmöglichkeiten (hier ein Terminal im Rotterdamer Hafen).

Foto: picture alliance / dpa

Die Bundesregierung will zügig zwei Flüssiggas-Terminals in Deutschland bauen. Damit soll dazu beigetragen werden, bei der Energieversorgung unabhängiger von Russland zu werden. 

Im Auftrag der Bundesregierung hat die KfW-Förderbank dafür mit dem in Unternehmen Gasunie, das sich im niederländischen Staatsbesitz befindet, und dem Energieversorgungsunternehmen RWE ein sogenanntes Memorandum of Understanding unterzeichnet. Es sieht die gemeinsame Errichtung eines Flüssiggas-Terminals im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel vor. Die KfW wird über eine finanzielle Einlage für die Bundesregierung einen Anteil von 50 Prozent übernehmen.

Perspektivisch Übergang zu erneuerbaren Energien

Perspektivisch ist vorgesehen, das Terminal für den Import von grünen Wasserstoffderivaten wie Ammoniak umzurüsten. Damit gestaltet die Bundesregierung auch hier zugleich den Übergang zu erneuerbaren Energien.

Unabhängiger werden mit Diversifizierung

Die Bundesregierung hat sich beim Bezug von Erdgas für eine möglichst breite Diversifizierung der Versorgungswege und -quellen eingesetzt. Dies ist angesichts der aktuellen Entwicklungen umso wichtiger. 

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