So schützt das Bundespresseamt die Umwelt

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Umwelterklärung 2025 So schützt das Bundespresseamt die Umwelt

Nachhaltiges Handeln ist auch im Verwaltungsalltag möglich. Schritt für Schritt nähert sich das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung seinem Ziel: einer umweltfreundlichen und klimaneutralen Arbeitsweise bis 2030. Nun wurde die Umwelterklärung 2025 veröffentlicht.

2 Min. Lesedauer

Übergabe der EMAS-Urkunde an das BPA

Das Bundespresseamt ist nach den Kriterien der EMAS zertifiziert.

Foto: Bundesregierung/Christian Stutterheim

Bereits seit 2021 arbeitet das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) am Dienstsitz Berlin mit dem zertifizierten Umweltmanagementsystem „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS)

Ziel ist es, Umwelt- und Klimaschutz systematisch in alle Arbeitsbereiche zu integrieren. Nachhaltigkeit wird dabei von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Alltag umgesetzt.

In der sogenannten Umwelterklärung PDF, 3 MB, barrierefrei berichtet das BPA jährlich über Maßnahmen zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltgerechtigkeit. Die Erklärung ist Teil des EMAS-Umweltmanagementsystems.

Was das BPA bereits erreicht hat:

  • Weniger Energie, weniger Emissionen: Ein großer Fortschritt wurde beim Energieverbrauch erreicht. Das BPA nutzt ausschließlich Ökostrom und konnte seinen Energieverbrauch sowie die CO₂-Emissionen in den letzten Jahren deutlich senken. Auch die Gebäude werden energieeffizient betrieben – etwa durch moderne Technik und den Einsatz von Solarenergie.
  • Umweltfreundlich unterwegs: Auch bei der Mobilität setzt das BPA auf Klimaschutz. Die Dienstwagenflotte wird zunehmend elektrisch betrieben und damit emissionsärmer. Bei Dienstreisen soll bevorzugt die Bahn genutzt werden. Zusätzlich fördern Fahrräder und flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice umweltfreundliche Arbeitswege.
  • Ressourcen sparen im Büroalltag: Durch die Digitalisierung der Arbeitsabläufe wird immer weniger Papier verbraucht – ein klarer Erfolg für die Umwelt. Zudem achtet das BPA bei Beschaffungen auf nachhaltige Produkte, vermeidet Einwegmaterialien und sorgt für eine fachgerechte Mülltrennung.
  • Nachhaltige Veranstaltungen und Reisen: Das BPA organisiert viele Veranstaltungen und Informationsreisen für Bürgerinnen und Bürger. Auch hier wird auf Umweltfreundlichkeit geachtet, etwa durch die Einbeziehung von Ressourcenschonung schon bei der Planung oder umweltbewusste Verpflegungskonzepte.

Ziele für die Zukunft

Trotz der bereits erzielten Fortschritte gibt es klare Ziele für die Zukunft. Von besonderer Bedeutung ist die vollständige Klimaneutralität der Bundesverwaltung bis 2030. Dafür plant das BPA unter anderem:

  • Eine genaue Erfassung des eigenen CO₂-Ausstoßes  
  • Weitere energetische Modernisierungen der Gebäude und der Einsatz von Photovoltaikanlagen  
  • Mehr Elektromobilität und eine bessere Ladeinfrastruktur
  • Eine konsequent nachhaltige Beschaffung und zusätzliche Maßnahmen zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall  

Mit den bereits umgesetzten Maßnahmen leistet das BPA einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz innerhalb der Bundesverwaltung. Auch in Zukunft wird das BPA seine Aktivitäten kontinuierlich weiterentwickeln und an neue Anforderungen anpassen.