Corona-ExpertInnenrat

Bewältigung der Pandemie Der ExpertInnenrat der Bundesregierung

Das Bundeskanzleramt hat den ExpertInnenrat mit der Beratung der Bundesregierung auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur COVID-19 Pandemie beauftragt. Der ExpertInnenrat ist mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen besetzt und erarbeitet Empfehlungen für die Pandemiebewältigung.

Foto zeigt eine Videokonferenz des Bundeskanzlers mit dem Expertinnenrat.

Bundeskanzler Olaf Scholz im Gespräch mit den Mitgliedern des ExpertInnenrates. 

Foto: Bundesregierung/Bergmann

Bund und Länder haben am 2. Dezember 2021 vereinbart, dass ein wissenschaftliches Expertengremium im Bundeskanzleramt eingerichtet wird. Auf Einladung des Chefs des Bundeskanzleramtes hat am 14. Dezember 2021 die konstituierende Sitzung stattgefunden.

Bundeskanzler Scholz: „Akzeptanz und Transparenz“

„In Gesundheitsnotlagen muss die Politik weitreichende und schnelle Entscheidungen bei in der Regel begrenztem und sich ständig änderndem Wissensstand treffen. Angesichts dessen kommt der Vorbereitung und Begleitung politischer Entscheidungen durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine große Bedeutung zu. Auf diese Weise können die verschiedenen Aspekte – insbesondere aber auch die Folgen – von Entscheidungen besser beleuchtet und in die Abwägung einbezogen werden. Zugleich sorgen wir damit für mehr Akzeptanz und Transparenz“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz anlässlich der Berufung des ExpertInnenrates.

Die Stellungnahmen des ExpertInnenrates:

12. Stellungnahme: Zum Einsatz antiviraler Medikamente gegen COVID-19 PDF, 86 KB, barrierefrei

11. Stellungnahme: Pandemievorbereitung auf Herbst/Winter 2022/23 PDF, 277 KB, nicht barrierefrei

10. Stellungnahme – Zur Notwendigkeit des Infektionsschutzes für pflegebedürftige Menschen in Pflegeeinrichtungen PDF, 47 KB, nicht barrierefrei

9. Stellungnahme – Long Covid PDF, 80 KB, nicht barrierefrei                                                                                                                                                             
8. Stellungnahme – Die Notwendigkeit kurzer Reaktionszeiten zur Bekämpfung infektiöser Gefahren PDF, 26 KB, barrierefrei  

7. Stellungnahme: Zur Notwendigkeit einer prioritären Berücksichtigung des Kindeswohls in der Pandemie PDF, 99 KB, barrierefrei

6. Stellungnahme: Ein verantwortungsvoller Weg der Öffnungen PDF, 57 KB, barrierefrei

5. Stellungnahme: Zur Notwendigkeit evidenzbasierter Risiko- und Gesundheitskommunikation PDF, 57 KB, barrierefrei

4. Stellungnahme: Dringende Maßnahmen für eine verbesserte Datenerhebung und Digitalisierung PDF, 54 KB, barrierefrei

3. Stellungnahme: Aktualisierte Beurteilung der Infektionslage und notwendiger Maßnahmen PDF, 31 KB, barrierefrei

2. Stellungnahme: Ergänzende Erkenntnisse zur Omikron-Variante und notwendige Vorbereitungen des Gesundheitssystems auf die kommende Infektionswelle PDF, 123 KB, barrierefrei

1. Stellungnahme: Einordnung und Konsequenzen der Omikronwelle PDF, 45 KB, barrierefrei

Ehrenamtlich und unabhängig

Zudem hat der ExpertInnenrat die Möglichkeit, Gäste und weitere Expertinnen und Experten zu den Beratungen hinzuzuziehen. Der ExpertInnenrat arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Er berät in einem regelmäßigen Turnus, der nach Bedarf angepasst wird. Die Sitzungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Das Bundeskanzleramt hat den ExpertInnenrat mit der Beratung der Bundesregierung auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur COVID-19 Pandemie beauftragt. Der ExpertInnenrat informiert das Bundeskanzleramt auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse über infektionsbiologische, epidemiologische, gesundheitssystemische, psychosoziale und gesellschaftliche Entwicklungen. Dies schließt auch sekundäre Folgen und Kommunikationsmaßnahmen ein.

Steigerung der Resilienz

Der ExpertInnenrat stellt Überlegungen zu kurz-, mittel- und langfristigen Perspektiven und Handlungsoptionen zur Bewältigung der Pandemie und Steigerung der Resilienz an. Er erarbeitet Empfehlungen für die Pandemiebewältigung und zur Vorbeugung von weiteren Pandemien. Wesentliche Ergebnisse der Beratungen werden dem Bundeskanzleramt als Stellungnahmen oder Empfehlungen vorgelegt und grundsätzlich veröffentlicht.

Des Weiteren erfolgt eine regelmäßige mündliche Information durch die Vorsitzenden direkt an das Bundeskanzleramt beziehungsweise auf dessen ausdrücklichen Wunsch auch an andere Gremien.

Das wissenschaftliche Expertengremium: 

Der ExpertInnenrat ist mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen zusammengesetzt. Diese Zusammensetzung bündelt wissenschaftliche Expertise aus verschiedenen Fachbereichen mit verwaltungspraktischer Expertise. Bei Fragen wenden Sie sich an die Geschäftsstelle ExpertInnenrat im Bundeskanzleramt unter
gs-expertengremium@bk.bund.de