Bundeskanzleramt

Weihnachtlicher Glanz im Ehrenhof 

Es ist eine liebgewonnene Tradition: Rechtzeitig zum ersten Advent hat Kanzlerin Merkel eine 14 Meter hohe Nordmanntanne im Ehrenhof des Kanzleramts in Empfang genommen. Der Baum kommt dieses Jahr aus Schleswig-Holstein. Es ist nicht die einzige Tanne, die das Kanzleramt in der Adventszeit schmückt. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Übergabe der Weihnachtsbäume an das Kanzleramt.

Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, übergibt die Tanne im Ehrenhof den Kanzleramts an die Bundeskanzlerin.

Foto: Bundesregierung/Eckel

"Wenn der Ehrenhof geschmückt ist mit einem Tannenbaum, dann wissen wir, dass Weihnachten naht", mit diesen Worten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend eine 14 Meter hohe Nordmanntanne im Ehrenhof des Kanzleramts entgegengenommen. Der Baum kommt aus Schleswig-Holstein und ist rund 20 Jahre alt. Die Tanne stammt von der Weihnachtsbäume Holstein KG in Schmalfeld und wurde vom Schleswig-Holsteinischen Waldbesitzerverband gestiftet.

"Alle Jahre wieder"

Kanzlerin Merkel nahm den Baum gemeinsam mit Kanzleramtschef Helge Braun und der Integrationsbeauftragten Annette Widmann-Mauz entgegen. "Alle Jahre wieder" klang es aus dem Ehrenhof, die Übergabe wurde musikalisch untermalt vom Posaunenchor Lazarus aus Berlin. 

Für das Erdgeschoss an der Südtreppe hat die Stadt Rottenburg in Baden-Württemberg eine Weißtanne aus ihrem Stadtwald gespendet. Sie ist 25 bis 28 Jahre alt. Ein weiterer Baum schmückt die Kanzlergalerie im ersten Obergeschoss. Die Rotfichte wurde von der Stadt Gießen gestiftet. Sie wuchs zuvor etwa 15 Jahre im Forstrevier Lollar.

Die drei leuchtenden Bäume verbreiten vorweihnachtliche Stimmung in der Regierungszentrale. Die Bundeskanzlerin bedankte sich beim THW und bei der Feuerwehr für die tatkräftige Unterstützung. Übergeben wurden die Bäume rechtzeitig zum ersten Advent von Hans-Georg von der Marwitz, dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände ( AGDW).

Wälder geben Anlass zur Sorge

Trotz aller Freude über die wunderschöne Tanne mischten sich auch nachdenkliche Töne in die feierliche Übergabe. Die Bundeskanzlerin bedauerte die besonders in den letzten zwei Jahren entstandenen Schäden, die der Wald genommen habe. 

Um hier Hilfe zu geben wies Merkel auf den Ende September durchführten Waldgipfel hin. "Die Bundesregierung plant für die Jahre 2020 bis 2023 insgesamt 547 Millionen Euro einzusetzen, um die Schäden teilweise wiedergutzumachen", erklärte die Kanzlerin. Von der Marwitz sagte, es sei tatsächlich ein sehr schweres Jahr für den Wald gewesen. Und er bedankte sich bei der Kanzlerin für die hohe Anerkennung und Wertschätzung. "Der Wald ist die wichtigste Lunge unseres Landes", so von der Marwitz.

Bereits am Dienstag wurde im Gästehaus der Bundesregierung im Schloss Meseberg ebenfalls eine Tanne aufgestellt. Die etwa 20 Jahre alte Küstentanne ist rund zwölf Meter hoch. Sie stammt aus dem Waldgebiet Gransee.

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