Das tut die Bundesregierung für die Gleichberechtigung

Überblick zum Weltfrauentag Das tut die Bundesregierung für die Gleichberechtigung

Seit über 100 Jahren wird weltweit am 8. März der Weltfrauentag gefeiert. Ursprünglich hatte er vor allem das Ziel, das Frauenwahlrecht durchzusetzen. Das ist für uns in Deutschland inzwischen zum Glück eine Selbstverständlichkeit. Aber wie steht es heute um die Gleichberechtigung in Deutschland insgesamt?

Foto zeigt eine Frau im Büro

76 Prozent der Frauen hierzulande arbeiten. Diese Zahl ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Foto: Getty Images/Luis Alvarez

Wir sind in Deutschland in den letzten Jahren in Sachen Gleichstellung durchaus vorangekommen und sind im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Mädchen, die heute bei uns eingeschult werden, stehen Chancen und Möglichkeiten offen, die es für viele Generationen vorher nicht gab. Nicht zuletzt ist die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Artikel 3 unseres Grundgesetzes festgelegt. Dort heißt es schlicht: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt."

Allerdings bleibt auf dem Weg zur völligen Chancengleichheit noch viel zu tun. Das Grundgesetz legt in Artikel 3 auch fest, dass der Staat die "tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern" fördert und "auf die Beseitigung bestehender Nachteile" hinwirkt. Was also tut der Bund für die Gleichstellung?

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Gleichstellung geht nicht nur Frauen an

Gleichstellung bleibt als Thema also auch 2021 aktuell. Und es ist keineswegs nur ein Frauenthema. Auch die meisten Männer wünschen sich für ihre Frauen, Schwestern oder Töchter gleiche Rechte und Chancen wie für die Männer.

Zudem wird das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunehmend auch für Männer wichtig. Umfragen zeigen, dass viele gerne mehr Zeit für die Familie hätten und dafür auch bereit wären, im Beruf etwas kürzer zu treten. Es bleibt also die Frage, wie die Potenziale von Männern und Frauen gleichermaßen genutzt werden können. Insofern ist und bleibt Artikel 3 unseres Grundgesetzes, der die Gleichberechtigung von Männern und Frauen vorsieht, ein dauerhafter Auftrag an uns alle.

Der Internationale Frauentag geht auf eine Initiative sozialistischer Organisationen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Sie kämpften für Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Erstmals wurde er am 8. März 1911 begangen. Später riefen ihn die Vereinten Nationen als internationalen Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus.