So ist der Stand bei der Zulassung von Corona-Impfstoffen

Die Grafik trägt den Titel Impfstoffmengen für Deutschland (Weitere Beschreibung unterhalb des Bildes ausklappbar als "ausführliche Beschreibung")

Für Deutschland vereinbarte Lieferungen bereits zugelassener und potenzieller Impfstoffe.

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Foto: Bundesregierung

Die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca sind in der EU zugelassen. Weitere Projekte befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Das heißt: Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA erhält Studiendaten der Hersteller und wertet sie aus. Die EMA ist zuständig für das Zulassungsverfahren.

Eine Übersicht zum aktuellen Entwicklungsstand und der Bestellmenge für Deutschland:   

  • Johnson&Johnson (Entwickler: Tochterfirma Janssen): 36,7 Millionen Dosen über die EU
    (aktueller Stand: Zulassungsantrag gestellt, Studiendaten in der Überprüfung durch der EMA)
  • CureVac: mindestens 54,1 Millionen Dosen über die EU sowie eine Option auf 20 Millionen Dosen national
    (aktueller Stand: zulassungsrelevanten Phase-Drei-Studie im Dezember gestartet; erste Datenpakete in der Überprüfung durch die EMA; noch kein Zulassungsantrag gestellt)
  • Biontech/Pfizer: mindestens 64,1 Millionen Dosen über die EU sowie eine gesicherte Option auf weitere 30 Millionen Dosen national
    (aktueller Stand: Impfstoff zugelassen)
  • Moderna: 50,5 Millionen Dosen über die EU
    (aktueller Stand: Impfstoff zugelassen)
  • AstraZeneca: 56,3 Millionen Dosen über die EU 
    (aktueller Stand: Impfstoff zugelassen)

Hier finden Sie die aktuell geplanten Liefermengen für Deutschland.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA bietet einen umfassen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand einer ganzen Reihe von Corona-Impfstoffen (in Englisch). 

Im Auftrag der Mitgliedstaaten hat die EU-Kommission zentral Verträge mit Herstellern geschlossen. In Zeiten der weltweiten Pandemie verhindern nationale Alleingänge wirkungsvollen Gesundheitsschutz. "Wir haben ganz bewusst ein gemeinsames Vorgehen mit den Partnern in der Europäischen Union gewählt", betont Regierungssprecher Steffen Seibert.

Antworten auf wichtige Fragen rund ums Impfen finden Sie in einem ausführlichen FAQ.