„Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, macht alles richtig“

  • Bundesregierung ⏐ Startseite
  • Schwerpunkte

  • Themen  

  • Bundeskanzler

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek

  • Service

Sommer der Berufsausbildung „Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, macht alles richtig“

Der Bundeskanzler hat die Vorzüge der dualen Berufsausbildung betont. „Ausbildungsberufe bringen Anerkennung und ein gutes Auskommen“, so Olaf Scholz zum Start der Initiative „Sommer der Berufsausbildung“. Dabei wirbt die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ für die Chancen und Vielfalt der beruflichen Ausbildung in Deutschland.

3 Min. Lesedauer

Berufsausbildung

Die Bundesregierung unterstützt die berufliche Bildung umfassend: Eine Ausbildungsgarantie soll jungen Menschen den Weg in die Berufsbildung sichern.

Foto: Getty Images/iStockphoto

Deutschland braucht dringend Nachwuchs an jungen Fachkräften. Ihr Know-how wird benötigt, beispielsweise beim Ausbau Erneuerbarer Energien oder bei der weiteren Digitalisierung. Umso wichtiger ist, dass genügend Ausbildungsplätze angeboten werden – und dass es ausreichend Bewerberinnen und Bewerber gibt.

Spannende Ausbildungsberufe

Mit dem „Sommer der Berufsausbildung“ wirbt die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ für die Vorteile der beruflichen Bildung. Die Bundesregierung ist Partner der Initiative.

Zum Start des Ausbildungs-Sommers betonte Bundeskanzler Olaf Scholz, dass gerade in der aktuellen Zeit so viele Firmen und Betriebe wie selten zuvor dringend Nachwuchs bräuchten. „Und selten zuvor gab es eine solch große Auswahl an spannenden Ausbildungsberufen: von der Fachinformatikerin, die den digitalen Wandel mitgestaltet, bis hin zum Anlage-Mechaniker, der Windräder baut und die Energiewende voranbringt.“

Die Partner derAllianz für Aus- und Weiterbildung“ haben in diesem Jahr erneut den „Sommer der Berufsausbildung“ ausgerufen. Der Allianz gehören Ministerien, Sozialpartner und Verbände an. Ihr Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen für eine duale Berufsausbildung zu begeistern. Bereits im vergangenen Jahr haben die Allianz-Partner mit mehr als 750 Veranstaltungen bundesweit für die duale Ausbildung geworben und 400.000 Menschen erreicht.

Von Mai bis Ende September erhalten Interessierte auf Social Media und zahlreichen Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene wichtige Informationen. Der „Sommer der Berufsausbildung“ richtet sich besonders an Jugendliche, aber auch an Eltern und Betriebe. Im Fokus steht dabei, möglichst viele junge Leute und Betriebe zusammenzubringen. Thematisch geht es insbesondere darum, die Berufsorientierung zu intensivieren, die Attraktivität der Ausbildung zu zeigen, die Vielfalt in den Betrieben darzustellen und die Nachvermittlung zu fördern.

„Ausbildungssystem ist Gold-Standard“

Angesichts der Vielfalt der mehr als 320 Ausbildungsberufe appellierte Bundeskanzler Scholz an junge Leute, sich vor allem nach den eigenen Interessen zu richten. „Meine Erfahrung ist: Am besten entscheidet man sich für das, was einen wirklich interessiert, wofür man brennt. Dann kommen Erfolg und Zufriedenheit in der Ausbildung und im späteren Beruf praktisch von selbst.“

02:12

Videogrußwort des Bundeskanzlers „Wer sich für eine Berufsausbildung entscheidet, macht alles richtig“


Das deutsche Ausbildungssystem gelte weltweit als „Gold-Standard“. Es biete zudem große Chancen für die berufliche Weiterentwicklung, zum Beispiel könne man Meisterin oder Meister werden oder den Weg in die Selbstständigkeit wählen. „Wer sich diesen Sommer für den Start in eine Berufsausbildung entscheidet, der macht jedenfalls alles richtig“, so Bundeskanzler Scholz.

Ausbildungsgarantie auf den Weg gebracht

Die Bundesregierung stärkt die berufliche Bildung mit einer Reihe von Maßnahmen. Dazu gehört beispielsweise die Ausbildungsgarantie , die das Bundeskabinett Ende März beschlossen hat. Ziel ist, allen Jugendlichen den Zugang zu einer vollqualifizierten, möglichst betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Knapp 18 Prozent der jungen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren haben aktuell keinen formalen Berufsabschluss.

Exzellenzinitiative Berufliche Bildung

Um dem zu begegnen ist auch vorgesehen, die frühzeitige Berufsorientierung an Schulen weiter zu verstärken. Die Exzellenzinitiative Berufliche Bildung  der Bundesregierung will beispielsweise auch die Gymnasien mehr in den Blick nehmen, um den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern.

Zudem will die Exzellenzinitiative die individuelle Chancenförderung von jungen Talenten intensivieren. Darüber hinaus wird die internationale Ausrichtung in der beruflichen Bildung ausgeweitet. So erhalten junge Fachkräfte die Möglichkeit, stärker von den globalen Chancen zu profitieren. Für die Exzellenzinitiative stehen bis 2026 insgesamt etwa 750 Millionen Euro zur Verfügung.