Steuerliche Verbesserungen

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Jahressteuergesetz 2024 Steuerliche Verbesserungen

Die Bundesregierung fördert bezahlbares Wohnen und regelt Arbeitgeberleistungen für klimafreundliche Mobilität. Diese und viele weitere steuerliche Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger hat das Kabinett nun mit dem Jahressteuergesetz 2024 beschlossen. 

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Auf dem Foto zu sehen ist ein Textmarker, der das Wort "Steuer" markiert.

Das Jahressteuergesetz 2024 ändert mit etwa 130 Einzelmaßnahmen eine Vielzahl von Gesetzen quer durch das Steuerrecht.

Foto: picture alliance / dpa / Hase

In verschiedenen Bereichen des deutschen Steuerrechts hat sich fachlicher Regelungsbedarf ergeben. Diesen setzt die Bundesregierung mit dem Jahressteuergesetz 2024 um. Es enthält viele einzelne Regelungen, die thematisch nicht miteinander verbunden und überwiegend technisch sind. Aber auch einige steuerliche Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger sind enthalten. Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:

Künftig werden Vermieter gemeinnützig und damit steuerlich entlastet, wenn sie dauerhaft vergünstigten Wohnraum zur Verfügung stellen. Mit der Einführung dieser Wohngemeinnützigkeit unterstützt die Bundesregierung bezahlbares Wohnen und setzt eine Regelung des Koalitionsvertrages um.

Ebenfalls neu: Mobilitätsbudgets, also von Arbeitgebern zusätzlich zum Arbeitslohn zur Verfügung gestellte Guthaben, werden künftig pauschal vom Arbeitgeber mit 25 Prozent versteuert. Für die Beschäftigten fallen keine Steuern an. Sie können ein solches Budget privat für Mobilitätsleistungen nutzen. Die Möglichkeit der Pauschalbesteuerung gilt für einen Betrag von maximal 2.400 Euro pro Jahr.

Außerdem gut zu wissen: Bonuszahlungen, die gesetzliche Krankenkassen für gesundheitsbewusstes Verhalten leisten, bleiben nun dauerhaft bis zu 150 Euro steuerfrei.

Was ist das Jahressteuergesetz?
Das Jahressteuergesetz 2024 ist ein typisches "Artikelgesetz": Mit etwa 130 Einzelmaßnahmen quer durch das Steuerrecht ändert es eine Vielzahl von Gesetzen. Es reagiert auf aktuelle Erfordernisse, setzt EU-Vorgaben und die Ergebnisse der Rechtsprechung um, regelt fachliche Fragen und korrigiert redaktionelle Fehler. Außerdem vereinfacht es steuerliche Regelungen und trägt damit zum Abbau bürokratischer Hürden bei.