Für starke und lebenswerte Regionen

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Gleichwertigkeitsbericht 2024 Für starke und lebenswerte Regionen

Die Menschen in Deutschland sind mit ihrem Leben und ihrer Wohnsituation überwiegend zufrieden. Das zeigt der „Gleichwertigkeitsbericht 2024“, den das Kabinett beschlossen hat. Befragt wurden Bürgerinnen und Bürgern in allen Kreisen und kreisfreien Städten.

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesinnenministerin Nancy Faeser stellen den Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung vor.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesinnenministerin Nancy Faeser haben den Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung vorgestellt.

Foto: picture alliance/dpa

Wirtschaftliche, soziale und ökologische Unterschiede zwischen den Regionen Deutschlands haben in den vergangenen Jahren überwiegend abgenommen. Fortschritte gibt es bei der Annäherung der Regionen in Sachen Wirtschaftskraft, Arbeitslosenquote und Lebenserwartung. 

Das geht aus dem Gleichwertigskeitsbericht der Bundesregierung hervor, den das Kabinett am Mittwoch beschlossen hat. Dazu wurden erstmals Bürgerinnen und Bürger in allen 400 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands zu unterschiedlichen Aspekten ihrer Lebensverhältnisse befragt.

Bericht zeigt Herausforderungen auf

Der Bericht zeigt jedoch auch, dass gerade die wirtschaftliche Situation zwischen den Regionen Deutschlands zum Teil erheblich variiert. Herausforderungen sieht der Bericht zum Beispiel für den zu erwartenden Bevölkerungsrückgang gerade in den strukturschwächeren Räumen.

  • Gefragt wurde für den Gleichwertigkeitsbericht zum Beispiel „Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrer Wohnumgebung insgesamt?“ oder „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer beruflichen Perspektive in Ihrer Region?“
  • Der Bericht verbindet diese subjektiven Einschätzungen mit objektiven Daten zu Wirtschaft, Gesellschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, Klima und Umwelt und liefert damit eine verlässliche Grundlage für die Gleichwertigkeitspolitik der Bundesregierung.  
  • Zahlreiche Aspekte wurden in den unterschiedlichen Kategorien untersucht, zum Beispiel Arbeitslosenquote, Baulandpreise, Gewerbeanmeldungen, Geburtenrate, Sterblichkeit, Straftaten, Erreichbarkeit von Schulen und medizinischen Einrichtungen, Kitaplätze, Wohngebäudedichte oder Feinstaub-Belastung.
  • In der groß angelegten Untersuchung macht der Gleichwertigkeitsbericht auch die Verteilung der Fördermittel transparent. Mit zahlreichen Maßnahmen, Programmen und Initiativen trägt die Bundesregierung nachhaltig zur Stärkung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland bei.

Alle Orte in Deutschland sollen lebenswert sein

Egal ob Stadt oder ländliche Region – Ziel der Bundesregierung ist es, dass alle Orte in Deutschland für die Menschen lebenswert sind. „Jede Bürgerin und jeder Bürger unseres Landes soll dort gut leben können, wo sie oder er gerne leben möchte. Und jedes Unternehmen soll am eigenen Standort gute Bedingungen vorfinden, damit es erfolgreich sein kann“, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bei der Vorstellung des Berichts.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser: „Uns war es wichtig, dass wir für den Gleichwertigkeitsbericht nicht nur Zahlen und Fakten sammeln, sondern den Menschen vor Ort zuhören. Denn es geht um ihre Lebensverhältnisse. Es ist eine große Stärke unseres Landes, dass unsere Regionen so vielfältig sind.“

Weitere Informationen finden Sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesinnenministeriums. Den vollständigen Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung finden Sie hier beim Bundeswirtschaftsministerum.