Europäische Partner beraten zum geopolitischen Wandel in der Arktis

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Bundeskanzler Friedrich Merz reist zum EU-Arktis-Gipfel
Europäische Partner beraten zum geopolitischen Wandel in der Arktis

Der Bundeskanzler reist am 13. und 14. September nach Finnland zum EU-Arktis-Gipfel. Dort berät er mit europäischen Partnern sowie Vertreterinnen und Vertretern der EU-Institutionen über den gemeinsamen strategischen Ansatz der EU für die Arktis.

Schneebedeckte Berge und Eisscholle spiegeln sich im Wasser.

Die Arktis-Region bietet unter anderem in den Bereichen Rohstoffe, Handel, Raumfahrt und Forschung Chancen und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Foto: imago images/Nature Picture Library

Auf Einladung des finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo reist Bundeskanzler Friedrich Merz zum EU-Arktis-Gipfel. Dieser findet am 13. und 14. September 2026 im finnischen Rovaniemi statt. Gemeinsam mit weiteren EU-Partnern und Vertreterinnen und Vertretern der EU-Institutionen tauscht sich Bundeskanzler Merz über den gemeinsamen strategischen Ansatz der EU für die Arktis aus.

Angesichts der wachsenden geopolitischen, wirtschaftlichen und umweltpolitischen Entwicklungen gewinnt die Region zunehmend an Bedeutung. Chancen bieten sich dort unter anderem in den Bereichen Rohstoffe, Handel, Raumfahrt und Forschung. Zudem öffnen sich mit dem Voranschreiten des Klimawandels neue Seewege in der Arktis. So wird die Region immer weiter ins geopolitische Rampenlicht gerückt. Dadurch zeigen neben der EU auch weitere Akteure Interesse an einer stärkeren Präsenz in der Arktis.

Aktuelle Herausforderungen und sicherheitspolitische Themen

Der EU-Arktis-Gipfel beginnt am Sonntag mit einem gemeinsamen Arbeitsessen, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den strategischen und politischen Kontext des Gipfels austauschen.

Am Montag findet eine Arbeitssitzung zu aktuellen Herausforderungen und sicherheitspolitischen Themen statt. Abschließend werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Rolle der EU in der Arktis abstimmen. Am Nachmittag ist eine gemeinsame Pressebegegnung geplant.