Risikogruppen besser schützen

  • Bundesregierung ⏐ Startseite
  • Schwerpunkte

  • Themen  

  • Bundeskanzler

  • Bundesregierung

  • Aktuelles

  • Mediathek

  • Service

Abgabe von FFP-2-Masken Risikogruppen besser schützen

Menschen aus Corona-­Risikogruppen sollen in diesem Winter kostenlos oder vergünstigt FFP-2-Masken erhalten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu die neue "Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung" vorgestellt.

1 Min. Lesedauer

FFP-2-Maske

Masken des Standards FFP-2 ("filtering face piece") senken das Infektionsrisiko erheblich.

Foto: imago images/Reichwein

In der Vorweihnachtszeit sollen Personen über 60 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen, wie der Lungenkrankheit COPD oder einer Herzinsuffizienz, kostenlos jeweils drei FFP-2-Masken oder Schutzmasken vergleichbarer Qualität erhalten können. Die gut 27 Millionen Anspruchsberechtigten erhalten diese Masken dann in ihren Apotheken vor Ort.

"Risikogruppen in der Pandemie bestmöglich zu schützen, das ist und bleibt unser oberstes Ziel", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der Vorstellung der neuen Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung, die am 15. Dezember in Kraft treten soll.

FFP-2-Masken senken das Infektionsrisiko

Im neuen Jahr wird es für diesen Personenkreis zwei weitere Pakete mit jeweils sechs FFP-2-Masken geben. Die Krankenkassen werden ihren Versicherten dazu fälschungssichere Coupons zuschicken. Diese können mit einer Eigenbeteiligung von zwei Euro in der Apotheke eingelöst werden.

Wichtig ist dem Gesundheitsminister, dass noch in der Vorweihnachtszeit die Versorgung mit FFP-2-Masken gesichert werden kann - daher das gestufte Verfahren für die Abgabe. Spahn betonte allerdings: "Auch FFP-2-Masken bieten keinen 100-prozentigen Schutz vor dem Coronavirus. Sie sind kein Freifahrtschein dafür, unachtsam zu sein. Aber sie senken das Risiko erheblich."

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesgesundheitsministerium .