Breitbandausbau

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Digitalisierung Breitbandausbau

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, einen flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen bis zum Jahre 2025 zu erreichen. Hierfür wurde das Bundesförderprogramm Breitband aufgesetzt. Dieses richtet sich unter anderem an Hauseigentümer in Fördergebieten. Fördergebiete sind Regionen, in denen ein Ausbau nicht wirtschaftlich ist und der Ausbau daher durch öffentliche Fördergelder unterstützt wird. Um einen Breitbandhausanschluss zu verlegen ist in jedem Einzelfall die Zustimmung des Eigentümers erforderlich.

Im Auftrag des BMVI hat wirksam regieren eine Befragung mit Hauseigentümern in den Förderregionen des Bundes zum Breitbandausbau durchgeführt. Durch die Befragung sollten die Gründe der Hauseigentümer für oder gegen einen Hausanschluss beleuchtet werden.

2 Min. Lesedauer

Glasfaserkabel vor einer Wohnstraße

Glasfaserkabel für schnelles Internet

Foto: Getty Images/iStockphoto/fotolinchen

Breitbandanschlüsse eröffnen den Menschen neue digitale Möglichkeiten

Die Digitalisierung eröffnet den Menschen in Deutschland neue und schnellere Anwendungsmöglichkeiten. Eine Voraussetzung hierfür ist eine flächendeckende Versorgung mit leistungsstarken Gigabitnetzen, die allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.

Die Entscheidungssituation besser verstehen, in der sich Hauseigentümer befinden

Um die Situation besser zu verstehen, in der sich ein Hauseigentümer befindet, der entscheiden muss, ob er einen Breitbandanschluss wählen soll oder nicht, hat wirksam regieren eine Telefonbefragung mit 300 Hauseigentümern in den Fördergebieten durchgeführt.

Die Befragten waren repräsentativ für die Fördergebiete und lebten in der Regel in eigenen Häusern auf dem Land oder in einem Dorf und waren im Durchschnitt 61 Jahre alt. Zwei Drittel der Befragten waren Männer. Die Hälfte der Befragten war in Rente oder Pension. Ein Drittel der Befragten wohnte in Nordrhein-Westfalen. In der Regel wohnten sie mit einer weiteren Person im Haushalt ohne Kinder unter 18 Jahren.

Die Hauseigentümer wünschen sich für eine informierte Entscheidung mehr Transparenz hinsichtlich des Nutzens, der Kosten und des Aufwands


Als Hauptgrund für einen Hausanschluss wurden in der Befragung die zu langsame alte Internetverbindung und die häufige Nutzung des Internets genannt. Ebenso wollte man sich durch einen Hausanschluss die Möglichkeit einer zukünftigen schnellen Internetverbindung offenhalten, ohne sie aktuell nutzen zu wollen.


Die Befragten, die sich gegen einen Hausanschluss entschieden haben, gaben dagegen an, dass sie keine Verwendung für eine Breitbandverbindung hätten oder mit ihrer bestehenden Verbindung zufrieden wären. Weitere Gründe gegen einen Hausanschluss waren ein bestehender Internetvertrag bei einem anderen Anbieter und die höheren Kosten für eine schnellere Verbindung.  

Diejenigen, die sich gegen einen Hausanschluss entschieden, fühlten sich signifikant weniger gut über das geförderte Bauvorhaben informiert als diejenigen, die sich für einen Hausanschluss entschieden. Das Gleiche galt für die Kosten, die mit einem Hausanschluss verbunden waren.

Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass die Hauseigentümer in den Fördergebieten klarere Antworten auf folgende drei Fragen benötigen, um für sich eine gut informierte Entscheidung treffen zu können:

  1. Welchen Nutzen hat eine schnelle Internetverbindung für diejenigen, die keine Anwendungen sehen oder mit dem alten langsamen Anschluss zufrieden sind? (Nutzen)
  2. Welche genauen Kosten sind mit einem Hausanschluss verbunden? (Kostentransparenz)
  3. Was bedeutet die Baumaßnahme auf dem Grundstück und im Haus konkret? (Aufwand)   


In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).