Frauen und Mädchen müssen informiert und selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden können, um am sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben teilzuhaben. Die Verwirklichung sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte für alle ist daher ein essenzieller Bestandteil feministischer Entwicklungspolitik und in der Initiative „Selbstbestimmte Familienplanung und reproduktive Gesundheit für alle!" fest verankert. Die Bundesregierung unterstützt die Integration von Diensten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, wie Familienplanung und Mütter- und Neugeborenenversorgung, in die Basisgesundheitsversorgung der Partnerländer. Wichtige internationale Partnerorganisationen sind: der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), die Internationale Föderation für Familienplanung (IPPF) oder die Global Financing Facility (GFF). Auch setzt sich die Bundesregierung in internationalen Verhandlungen für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung ein.