Daten verantwortungsvoll nutzen

Expertenanhörung zur Datenstrategie Daten verantwortungsvoll nutzen

Im Bundeskanzleramt hatten im Januar Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit Kanzleramtsminister Braun über die Datenstrategie der Bundesregierung beraten. Die zentrale Frage: Wie können wir in Deutschland Daten verantwortungsvoll und innovativ nutzen? Die Auswertung des Treffens und die Ausschriftung liegen jetzt vor.

Das Bild zeigt die Hand einer Frau und die Symbole eines digitalen Netzwerks.

Wie können wir in Deutschland Daten verantwortungsvoll und innovativ nutzen?

Foto: Getty Images

Datennutzung birgt riesiges Potential

Innovative Datennutzung hat riesiges Potenzial. Hier nur einige Beispiele: Verantwortungsvolle Datennutzung kann helfen, dem Klimawandel gezielter zu begegnen oder seltene Krankheiten besser behandeln. Datenbasierte Mobilitätskonzepte schaffen die Möglichkeit,  schneller und sicherer von einem Ort zum anderen gelangen  

Die öffentliche Expertenanhörung am 23. Januar mit dem Chef des Bundeskanzleramts und Minister für besondere Aufgaben, Prof. Helge Braun, und der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär , war der öffentliche Auftakt zu den Arbeiten an der Datenstrategie der Bundesregierung. Die vollständige Ausschriftung der Anhörung finden Sie nur hier. Transkript PDF, 261 KB, barrierefrei

Was wird wichtig bei der Datenstrategie?

Was den zur Anhörung mit ChefBK geladenen Experten aus den vier Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, staatliche Stellen und Zivilgesellschaft wichtig war, haben wir in fünf Wortwolken (Wordclouds) visualisiert. Dabei fällt zum Beispiel auf, wie unterschiedlich die vier Gruppen an das Thema herangehen: Die Vertreter der Zivilgesellschaft konzentrieren sich auf einige wenige Themen, die Wirtschaft sieht das Thema sehr breit. Diese Spannweite zu überbrücken wird eine Herausforderung für die Datenstrategie.   

Was ist für die Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Forschung und den öffentlichen Sektor gemeinsam wichtig?

Hier sind Begriffe und Themen, die allen Expertinnen und Expertinnen wichtig sind, in einer Wortwolke zusammengefasst: Dateninfrastrultur, Vertrauen, Standardisierungen, Datennutzunng, Regulierung und weitere

In dieser Wordcloud sind die Begriffe und Themen zusammengefasst, die allen Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Forschung und dem öffentlichen Sektor bei der Datenstrategie wichtig sind, zum Beispiel Dateninfrastrultur, Vertrauen, Standardisierungen, Datennutzung, Regulierung und weitere.

Foto: Bundesregierung

Was ist für die Zivilgesellschaft besonders wichtig?

Grafik zeigt eine Wordcloud

In dieser Wortwolke sind die Begriffe und Themen zusammengefasst, die den Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft bei der Datenstrategie wichtig sind. Wichtige Themen aus Sicht der Zivilgesellschaft sind Datenkultur, Vertrauen aber auch Kontrollverlust, Datenausbeutung und Anonymisierung.

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Was ist für die Wirtschaft besonders wichtig?

Foto zeigt Wortwolke

In dieser Wordcloud sind die Begriffe und Themen, die den Expertinnen und Experten aus der Forschung bei der Datenstrategie wichtig erscheinen, zum Beispiel Künstliche Intelligenz, Geschäftsmodelle, Dateninfrastruktur, Standardisierungen, Vertrauen und weitere.

Foto: Bundesregierung

Was ist für die Forschung besonders wichtig?

Foto zeigt Wortwolke

In dieser Wortwolke sind die Begriffe und Themen, die den Expertinnen und Experten aus der Forschung bei der Datenstrategie wichtig sind. Wichtige Themen aus Sicht der Forschung sind Dateninfrastruktur, Datennutzung, Kompetenz, Digitalisierung, Wertschöpfung, Verschlüsselung.

Foto: Bundesregierung

Was ist für den öffentlichen Sektor besonders wichtig?

Expertinnen und Experten aus dem öffentlichen Sektor bei der Datenstrategie folgende Themen wichtig: Dateninfrastruktur, Vertrauen, Datenpool, Portabilität, Digitalisierung und weitere.

In dieser Wortwolke sind die Begriffe und Themen, die den Expertinnen und Experten aus dem öffentlichen Sektor bei der Datenstrategie wichtig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Themen: (Daten-)Treuhänder, Datenpool, Kartellrecht, Dateninfrastruktur, Portabilität, Digitalisierung und weitere.

Foto: Bundesregierung

Breite Beteiligung der Öffentlichkeit

Nächster Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Datenstrategie: die Online Konsultation für interessierte Bürger und Fachöffentlichkeit, die fünf Wochen lang Ideen und Daten sammelt, die dann in die Strategie einfließen werden. Am 28. Februar 2020 um 12:00 Uhr startet die Online Konsultation zur Datenstrategie.

Über die Datenstrategie:
Nachdem wir im November bei der Kabinettklausur auf Schloss Meseberg Eckpunkte einer Datenstrategie verabschiedet haben, wollen wir nun zum Sommer eine Strategie entlang der Eckpunkte ausarbeiten.