"Eine Verpflichtung, das gemeinsam Erreichte nicht zu gefährden"

Bundeskanzlerin Angela Merkel während der Regierungsbefragung im Bundestag

Bundeskanzlerin Angela Merkel während der Regierungsbefragung im Bundestag

Foto: Bundesregierung/Bergmann

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, weiter "mutig und wachsam" zu sein. "Lassen Sie uns schrittweise das öffentliche und wirtschaftliche Leben wieder öffnen - und dabei die Entwicklung der Pandemie immer im Blick haben", sagte die Bundeskanzlerin während der Regierungsbefragung im Bundestag. Noch gebe es keine Medikamente und keinen Impfstoff, das Virus bleibe eine Gefahr für jede und jeden von uns.

In schwerer Zeit zusammengehalten

"Wir haben doch nicht seit März alle vorher undenkbaren Einschränkungen in unserem Leben, in unserem Arbeiten und Wirtschaften, auch zeitweilige Einschränkungen unserer Rechte, auf uns genommen, um jetzt, weil wir die Vorsicht ablegen, einen Rückfall zu riskieren", so die Bundeskanzlerin.  In den vergangenen Wochen und Monaten sei es gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, weil alle Bürgerinnen und Bürger "in einer schweren Zeit und unter schweren Einschränkungen zusammengehalten haben", sagte die Bundeskanzlerin.

Es sei "eine Verpflichtung, das gemeinsam Erreichte nicht zu gefährden", betonte Merkel. Die Kanzlerin appellierte erneut, die "neuen Grundregeln" zu beachten: Mindestabstand halten, regelmäßiges Händewaschen, Respekt vor dem Schutzbedürfnis der Mitmenschen. 

Einen ausführlichen Bericht zur Regierungsbefragung mit der Bundeskanzlerin finden Sie hier.

Den Wortlaut der Befragung finden Sie hier.

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