Zahl der Organspenden trotz Corona stabil

Deutsche Stiftung Organtransplantation Zahl der Organspenden trotz Corona stabil

Trotz der Corona-Pandemie ist es bisher zu keinem Einbruch bei Organspenden gekommen. Deutschland stehe vergleichsweise gut da, so die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Dies liege unter anderem an den Intensiv-Kapazitäten.

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Eine Trtansportbox mit einem menschlichen Organ

"Das Thema Organspende ist trotz Covid-19 nicht vom Radar verschwunden", sagt der Medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel.

Foto: picture alliance/ANP/Lex van Lieshout

Bis Ende Oktober gab es in Deutschland 793 postmortale Organspender - 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mitteilte. "Das sind stabile Zahlen, mit denen wir ganz gut dastehen", sagte der Medizinische Vorstand Axel Rahmel.

Er verwies auf die Kapazitäten auf den Intensivstationen, wodurch Mediziner weiterhin ausreichend Zeit gehabt hätten, mögliche Organspender zu identifizieren, mit Angehörigen zu sprechen oder überhaupt zu transplantieren. Und man habe frühzeitig viel getestet und so auch Sorgen zerstreut, Spender könnten infiziert sein und das Virus an die Empfänger weitergeben.

"Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern sind wir sehr gut durch die erste Welle gekommen", sagte Rahmel gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ob das auch für die zweite Welle gilt, hänge vor allem von den Intensiv-Kapazitäten ab.

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