Rund 60.000 Moderna-Dosen erreichen Bundesländer

Corona-Impfstoff Rund 60.000 Moderna-Dosen erreichen Bundesländer

Mehr als 60.000 Impfstoffdosen des Herstellers Moderna sind am Montag in Deutschland eingetroffen und wurden am Dienstag an die Bundesländer ausgeliefert, wo sie anschließend verimpft werden. Zudem hat heute der britisch-schwedische Arzneimittelkonzern AstraZeneca die Zulassung seines Corona-Impfstoffes in der EU beantragt.

Drei Impfstoff-Ampullen des Herstellers Moderna.

Deutschland erwartet im Laufe des Jahres 50 Millionen Impfstoff-Dosen des Herstellers Moderna.

Foto: Craig F. Walker / Boston Globe via Getty Images

Seit Dienstag wurde der Impfstoff des US-Herstellers Moderna an die Bundesländer verteilt. "Dann könnten die Impfzentren beginnen, auch dieses Präparat zu impfen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die erste Lieferung mit rund 60.000 Dosen des Corona-Impfstoffs ist am Montag in Deutschland angekommen. Sie wurden in einem Lager einer Bundeswehrkaserne in Quakenbrück im niedersächsischen Landkreis Osnabrück gelagert.

Der Gesundheitsminister rechnet bis Ende des Quartals mit zwei Millionen Dosen von Moderna für Deutschland, im Laufe des Jahres mit 50 Millionen Dosen. Wie auch beim Impfstoff von Biontech/Pfizer handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff. Eine Wahlmöglichkeit, wer welchen Impfstoff bekommt, soll es laut Spahn vorerst nicht geben.

Astrazeneca beantragt Zulassung in EU

Spahn verwies darauf, dass derzeit beim Impfen gegen das Coronavirus noch stark priorisiert werden müsse. Aber: "Ich mir sicher, dass es in zwei bis drei Monaten möglich ist, in den einzelnen Impfzentren Tausende am Tag zu impfen", so Spahn. "Das Coronavirus bleibt. Die Frage ist, ob wir es unter Kontrolle bringen können. Dafür ist das Impfen der entscheidende Schlüssel und wir haben mithilfe dieses Schlüssels den Weg aus der Pandemie begonnen", so der Gesundheitsminister.

Wie die EMA am Dienstag mitteilte, hat nun auch der britisch-schwedische Arzneimittelkonzern AstraZeneca die Zulassung seines Corona-Impfstoffes in der EU beantragt.

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