Weg frei für Erntehelfer

Heimische Ernte gesichert Weg frei für Erntehelfer

Erntehelfer aus anderen EU-Staaten dürfen nun doch einreisen - unter strengen Auflagen. Das haben Bundesinnen- und Bundeslandwirtschaftsministerium beschlossen, um die heimische Ernte zu sichern.

Rumänische Saisonarbeiter stechen auf einem mit Folien abgedeckten Spargelfeld Spargel.

Die Spargelernte naht: Die Spargelbauern sind auf zusätzliche Arbeitskräfte angewiesen, gerade auch aus dem Ausland.

Foto: picture alliance / dpa

Das Konzept von Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sieht eine  begrenzte Einreise von Saisonarbeitskräften unter strengen Auflagen vor. Demnach dürfen im April und im Mai jeweils bis zu 40.000 Erntehelfer nach Deutschland kommen - vorausgesetzt, sie reisen mit dem Flugzeug an und werden am Flughafen von den Betrieben abgeholt. Darüber hinaus müssen die Helfer einen Gesundheitscheck bestehen und werden in den ersten zwei Wochen von den anderen Arbeitern getrennt. Für die Unterkünfte der ausländischen Saisonarbeiter gilt: Sie dürfen nur zur Hälfte belegt werden.

Aufstockung durch inländische Kräfte

Zusätzliche Unterstützung sollen die Obst- und Gemüsebauern in Deutschland durch Helfer aus dem Inland erhalten. Die Idee: Arbeitslose, Studierende, Asylbewerber und Kurzarbeiter könnten den Betrieben zur Hand gehen. So könnten für April und Mai jeweils rund 10.000 weitere Helfer mobilisiert werden.  

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