Warnmeldungen jetzt auch im europäischen Ausland

Foto zeigt ein Smartphone mit Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App informiert auch im Ausland über Risikobegegnungen - angeschlossen sind bisher die Apps aus Italien und Irland, weitere Länder folgen. 

Foto: picture alliance/dpa/Stefan Jaitner

Mit einem Update der Corona-Warn-App haben die Menschen in Deutschland nun die Möglichkeit, auch im europäischen Ausland informiert zu werden, falls sie einen Risikokontakt mit einer Person hatten, die eine andere europäische Warn-App verwendet.  

Alle Länder mit dezentraler App können teilnehmen

Grundsätzlich können alle EU-Länder teilnehmen, die für ihre Warn-App einen dezentralen Ansatz gewählt haben. Gleich zu Beginn Mitte Oktober waren die Apps aus Deutschland, Italien und Irland angeschlossen. Inzwischen sind weitere europäische Mitgliedsstaaten dazugekommen. Die bislang an den Gateway-Server angeschlossenen Länder finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

EU-Gateway-Service mit höchsten Datenschutzstandards

Wie auch bei der deutschen Corona-Warn-App haben bei der europäischen Lösung Datenschutz sowie ein sicherer und effizienter Datenaustausch höchste Priorität. Die einzelnen Warn-Apps sind ausschließlich mit ihrem eigenen nationalen Backend-Server verbunden. Diese stehen nicht direkt miteinander in Verbindung. Sie tauschen die Informationen über den EU-Gateway-Service aus. Dabei wird nur das absolut notwendige Minimum an Informationen (Keys) geteilt. Der Gateway-Service wurde von SAP und Telekom entwickelt und eingerichtet und wird vom Datenzentrum der EU-Kommission in Luxemburg verwaltet.

Hinweis für iOS-Smartphones
Die neue App-Version 1.5 setzt mindestens die iOS-Version 13.6 voraus. Das Betriebssystem muss also aktualisiert werden, bevor das Update für die neue App-Version 1.5 gestartet wird.