46 Millionen Menschen erwerbstätig

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Arbeitsmarktzahlen im Oktober 46 Millionen Menschen erwerbstätig

Im September 2023 waren mehr als 46 Millionen Menschen erwerbstätig – ein historischer Höchststand. Die Arbeitslosenquote blieb im Oktober gegenüber dem Vormonat unverändert. Damit behauptet sich der Arbeitsmarkt in Deutschland trotz der angespannten Wirtschaftslage weiterhin gut.

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Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiter stabil.

Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiter stabil.

Foto: Grafik: Bundesregierung

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat erstmals die 46-Millionen-Schwelle überschritten. Laut Statistischem Bundesamt waren im September 2023 in Deutschland 46,19 Millionen Menschen erwerbstätig – 3.000 mehr als im Vormonat und 297.000 mehr als vor einem Jahr. Der bisherige Höchstwert wurde im November 2022 gemessen und lag bei 45,9 Millionen.

Ausländische Fachkräfte stützen Arbeitsmarkt

Im August waren laut Bundesagentur für Arbeit (BA) 34,79 Millionen Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 3.000 weniger als einen Monat zuvor, aber 218.000 mehr als im Vorjahresmonat. Der Zuwachs beruht allein auf ausländischen Arbeitskräften.

7,58 Millionen gingen im August einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nach. Das waren 220.000 mehr als ein Jahr zuvor. 4,22 Millionen davon waren ausschließlich und 3,36 Millionen im Nebenjob beschäftigt.

Herbstbelebung fällt schwach aus

Im Oktober waren 2,607 Millionen Menschen arbeitslos - 20.000 weniger als im Monat zuvor. Das ist ein für einen Oktober sehr geringer Rückgang. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 165.000 Menschen mehr arbeitslos.

Die Arbeitslosenquote lag – wie bereits im September – bei 5,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich stieg sie um 0,4 Prozentpunkte. Die Nachfrage nach Arbeitskräften geht weiterhin zurück. Im Oktober 2023 waren bei der BA 749.000 freie Arbeitsstellen gemeldet, 98.000 weniger als vor einem Jahr.

Eines der größten Hindernisse für die deutsche Wirtschaft bleibe der Arbeits- und Fachkräftemangel, so Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium zu den aktuellen Zahlen. Die Bundesregierung habe den Jobturbo gestartet , um Geflüchtete schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Damit tun wir etwas gegen den Arbeits- und Fachkräftemangel und entlasten zugleich die öffentlichen Finanzen“, so Gebers.

Weitere Informationen rund um die Arbeits- und Sozialpolitik der Bundesregierung finden Sie auf unserer Themenseite Arbeit und Soziales .