Workshop 1: Weniger soziale Ungleichheiten durch hochwertige Bildung, Weiterbildung und soziale Teilhabe

1. Prägnante Zitate, Aussagen, Meinungen

Im Bereich Bildung und Weiterbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE):

  • Bildung muss grundlegend reformiert werden.
  • Grundkompetenzen / frühkindliche Bildung und Schule insgesamt stärken, um Basis zu haben
  • Sprache als Schlüssel zu Bildung: Dies betrifft Sprache als Basiskompetenz und Mehrsprachigkeit aber auch die Sprache, in der die Nachhaltigkeitsdebatte verwendet wird, ist nicht allen zugänglich.
  • Neugier nutzen, an Lebenswirklichkeit und Sinnhaftigkeit für eigenes Leben anknüpfen:
    • Die Neugier von Lernenden soll genutzt und gefördert werden, indem Lernende mehr Freiraum dafür bekommen, selbst Themen und Lernziele zu wählen. 
    • Durch freie Unterrichtsformate über Fächergrenzen hinweg ließen sich lebensnahe, aktuelle Fragestellungen in den Unterricht integrieren.
    • Originelle Formate (z. B. Kulturangebote), unkonventionelle Orte / öffentliche Orte für BNE nutzen
  • Mehr Freiräume an Schulen für mehr praxis-/handlungsorientiertes Lernen
  • Systemisches Denken, dogmafreies, wissenschaftsbasiertes Denken als Bestandteil von BNE vermitteln
  • Problemlösungsorientierten Ansatz verfolgen; (niederschwellig) Handabdruck maximieren, nicht nur Fußabdruck minimieren
  • Befähigen Gesellschaft und Transformation mitzugestalten; BNE ist im Kern politisch – in Lernräumen Kontakt zu Politik herstellen
  • Lehrkräfte / Multiplikatoren und Multiplikatorinnen befähigen, BNE umzusetzen
  • Berufsorientierung mit BNE verbinden
  • Nicht nur in der formalen Bildung ansetzen, non-formale / informelle Bildung entlang der Bildungskette, um Viele zu erreichen
  • Aber auch: „Eliten“ / Entscheidungstragende gezielt adressieren mit geeigneten Formaten, da sie jetzt Entscheidungen treffen (müssen) (Bereiche Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft etc.)
  • Soziale Gerechtigkeit / Bildungsgerechtigkeit im Bildungssystem strukturell aufgreifen, z. B. Beratungsangebote an Schulen stärken (z. B. Bafög, Stipendien etc.), Schulsozialarbeit fördern, Schulen in Brennpunkten stärker unterstützen stärker auf Kommunen im Nachhaltigkeitsprozess setzen, mehr Sichtbarkeit der SDGs und BNE 2030 auf kommunaler Ebene herstellen und nutzen / auf kommunaler Ebene mit Budget hinterlegen
  • BNE im Bildungssystem als Querschnittsthema strukturell verankern, nicht „on top“
  • Whole Institution Approach konsequent verfolgen, um gesamte Bildungseinrichtung mitzunehmen auf den Weg der Nachhaltigkeit

Im Bereich Soziale Gerechtigkeit/Teilhabe:

  • Eindruck: Teilhabe/Beteiligung oft ohne tatsächliche Entscheidungsmacht („Ich kann hier viele Punkte nennen – aber Entscheidung wird am Ende woanders getroffen.“); Beteiligung bedeutet auch dafür sorgen, dass sie eingebunden wird oder zumindest eine begründete Rückmeldung warum es nicht aufgenommen wurde.
  • Wunsch: Ressourcen zur Verfügung stellen ohne Zielvorgaben, was erreicht werden muss.
  • Es brauche nicht nur Partizipation, sondern Machtumverteilung.
  • Einladungen zu Versammlungen reichen nicht aus, um Repräsentation aller zu gewährleisten.
  • „Ich wünsche mehr Ehrlichkeit.“- Bürgerinnen und Bürger fehle Ansatz beim Ziel Frieden
  • „Ohne Beschäftigung keine Teilhabe, ohne Teilhabe keine Nachhaltigkeit“ //„Ohne Beschäftigung gibt es keine Partizipation und dann kann man das Thema Nachhaltigkeit vergessen“

2. Welche Dimensionen des Themas wurden besonders häufig genannt oder besonders intensiv diskutiert?

Im Bereich Bildung und Weiterbildung, BNE:

  • BNE muss strukturell im Bildungssystem verankert werden. Vom Kindergarten über die Schulen hinein in die berufliche Ausbildung und darüber hinaus als Inhalt lebenslangen Lernens.
  • Kultur soll größere Rolle bei der Vermittlung von BNE spielen.
  • Es gibt etliche wirksame Projekte, es fehlt aber an Kontinuität, da diese nach Ablauf des Projektzeitrahmens nicht verlängert bzw. weiter gefördert werden.
  • Schulen brauchen mehr Freiraum, um Schülern BNE zu vermitteln, aber auch mehr finanzielle und personelle Unterstützung, z.B. extra Personal für Projektarbeit.
  • BNE in der Bildung soll nicht mehr Arbeit „on top“ sein.
  • BNE ist vor allem an Entscheidungsträger gerichtet. Es braucht ein Bekenntnis zu BNE von höchster Stelle.
  • BNE ist nicht dazu da, die Lösung aktueller Krisen auf die jüngeren Generationen zu schieben, alle und vor allem die jetzigen Entscheidungsträger sind angesprochen. Gleichzeitig sollen junge Menschen jetzt mitgestalten und mitgestalten.
  • Sprache von BNE, aber auch die Sprache der Politik und der Verwaltung muss zugänglich sein.
  • Kommunen sollten stärker in Nachhaltigkeitsprozesse einbezogen werden.
  • Handlungskompetenzen statt nur Wissen zu globalen Herausforderungen vermitteln, denn das Ziel von BNE sollte sein, dass die Lernenden Gesellschaft mitgestalten.

Im Bereich Soziale Gerechtigkeit/Teilhabe:

  • Es wurde diskutiert, wie wirksame Teilhabe von Betroffenen umgesetzt werden kann, v.a. durch direkte Mitbestimmung Betroffener. 
  • Der Wille zur Beteiligung sei da – aber die Ressource Zeit fehle, „das ist oft eine Blase – und die müssen wir brechen“.
  • Man stoße schnell an Grenzen bei Beteiligungsangeboten: Oft sei die Antwort, das könne man nicht finanzieren.
  • Wie können Menschen eingebunden werden, die nicht in Verbände / eingetragenen Vereinen sind? Die Schwierigkeit sei, dass wir von Zielgruppen reden, die nicht bzw. anders organisiert seien. 
  • Besonders häufig gefordert wurde zudem die Abschaffung der Schuldenbremse.

3. Wo gab es überwiegenden Konsens? Umgekehrt: Was war besonders strittig? 

Im Bereich Bildung und Weiterbildung, BNE:

  • Soziale Gerechtigkeit und BNE strukturell im Bildungswesen zu verankern, war allgemeiner Konsens.
  • Dass Schulen mehr finanzielle und personelle Unterstützung brauchen, war ebenfalls konsensfähig.
  • Etwas strittiger war die Frage, welches Bildungsniveau besonders in die Pflicht genommen werden sollte. Es bestand der Wunsch, alle Bildungsstufen zielgruppengerecht an BNE heranzuführen. „Oberen“ Bildungsstufen käme jedoch eine besondere Verantwortung für die Umsetzung von BNE zu und sollten besonders andressiert werden. Geht nicht beides?
  • Mehrfach wurde die Wichtigkeit handlungsorientierten Lernens betont, aber es wurde ebenfalls diskutiert, dass die Debatte um „Future Skills“ paradox sei, da das Lösen der aktuellen Krisen auf jüngere Generationen verschoben wird.
  • BNE soll als Querschnittsthema in Curricula und Bildungsangebote integriert werden – oder bedarf es einer Streichung „alter“ Inhalte in Curricula, um Platz für BNE zu machen?

Im Bereich Soziale Gerechtigkeit/Teilhabe:

  • Konsens war vor allem, dass es Mitbestimmung brauche – betrieblich und politisch (Wahlen) sowie aufsuchende Maßnahmen vor Ort und, dass die Schuldenbremse abgeschafft werden sollte. 
  • Zudem seien besonders die Faktoren Zeit und Geld relevant - sind sie nicht vorhanden/gegeben, ist Mitbestimmung schwierig. 
  • Auch wurde die Kinder- und Jugendbeteiligung, z.B. im Sinne eines verpflichtenden Jugendchecks häufig genannt.

4. Besondere Hinweise zu den Zielen oder den Indikatoren? 

  • Die Indikatoren sollen verständlich sein.
  • Es brauche eine Verknüpfung der Strategie mit bestimmten Vorhaben.
  • Die Strategie müsse konkretisiert werden, das helfe auch für die Erklärung und Akzeptanz.
  • Die Schuldenbremse solle abgeschafft werden, um Spielraum für die Erreichung der 17 Ziele zu haben.
  • Beteiligung auf ganz kleiner Ebene, in der Straße, auf dem Spielplatz usw. - ggf. gesetzlich vorgeben.
  • Partizipationsbegriff solle klar definiert werden.
  • Diskutiert wurde: Wie brechen wir die DNS runter, dass es Veränderung bringe  - es brauche Beispielprojekte, nicht nur Schlagwörter.
  • Es brauche aufsuchende Arbeit – Betroffene sollten direkt zu Wort kommen - das Verständnis für die Geschichte der Menschen müsse in die DNS eingebunden werden.
  • Es bestehe Notwendigkeit neue Dinge zu erproben und zu verstetigen, dafür brauche es klare Richtlinien.
  • Indikatorik zu BNE braucht bundesweit vergleichbare und ambitionierte Kriterien

5. Besondere Hinweise der anwesenden Moderatoren / Impulsgeber

Es wurde bewusst eine zuhörende Rolle eingenommen; es erfolgten aber z.T. die Einordnung von Wortbeiträgen in den Gesamtkontext der DNS sowie des TT 1 – da keine externen Personen für Moderation und Impulse eingebunden waren, entfällt dieser Punkt im Protokoll.

6. Besondere Empfehlungen/Forderungen an die Bundesregierung

Im Bereich Bildung und Weiterbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung:

  • Kontinuierliche Finanzierung im Bildungsbereich statt Projektfinanzierung.
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Bildungsbereichen voranzubringen.
  • Im Weiterbildungsbereich gemäß der Bundeszuständigkeit stärker ansetzen, Hebelwirkung Weiterbildung für BNE nutzen.

Im Bereich Soziale Gerechtigkeit/Teilhabe:

  • Bedarfsgerechtes Bafög – für mehr Chancengerechtigkeit, Ausweitung des Bafögs und dessen Zugänglichkeit erhöhen: als Vollzuschuss, aufsuchend? - Damit alle Chance auf ein Studium haben, insbesondere Nicht-Akademiker-Kinder.
  • Förderung von mehr Teilhabe und Wertschätzung
  • Langfristige Beschäftigungsperspektiven für alle Menschen, auch Geflüchtete und Zugezogene
  • Mehr sozialer Ausgleich (Bürgergelderhöhung sei nur Inflationsausgleich)
  • Barrieren abbauen z.B. durch Kostenübernahme der Fahrtkosten zu Veranstaltungen.
  • SUVs und Fliegen müssen teurer werden.
  • Miteinbeziehungen von Betroffenen z.B. Beeinträchtigung durch volle Züge braucht barrierefreien Nahverkehr.
  • Auch in anderen Ländern nach best practices schauen.
  • Deutschkurse am Arbeitsplatz
  • Nachhaltigkeit als Thema in Integrationskurse
  • Bürokratieabbau
  • Mehr Mitbestimmungsrechte, z.B. Beiräte und andere Maßnahmen, die Beteiligung von Jugendlichen und Kindern verpflichtend machen, Jugendcheck für alle Gesetze, die junge Menschen tangieren und Beteiligung durch Betroffene sicherstellen (Macht abgeben), gesetzliche verbindliche Regeln zur Jugendbeteiligung.
  • „Experimentier Zeit“ - Zeit für soziales und Nachhaltigkeitsengagement z.B. durch 4 Tageswoche am Arbeitsplatz, 4-Tage Schule
  • Abschaffung der Schuldenbremse
  • Basic Universal Services – Soz. Sicherheit durch kostenlosen ÖPNV und Gesundheitsversorgung -> grundlegende soziale Sicherheit
  • Mindestlohn für Auszubildende
  • Kinderrechte ins GG
  • aktives und passives Wahlrecht mindestens ab 16 sowie das Wahlrecht für Geflüchtete und migrierte Personen/Personen mit Migrationshintergrund
  • Stahlwerk CO2 neutral machen
  • Partizipation der Belegschaft, je mehr Mitbestimmung es gäbe, desto mehr Chancen bestünden auf einen Partizipationsprozess, der Menschen mitnimmt und motiviert
  • Gewerkschaften stärken! Mitbestimmungsrechte in der Wirtschaft ausbauen und stärken sowie Recht des Betriebsrates und Gewerkschaft: Zwang des Betriebes zur Personalplanung.
  • Es braucht aufsuchende Maßnahmen, d.h. die Ansprache von Menschen vor Ort 
  • Klassen Gesundheitssystem abschaffen, Wunsch nach einem gemeinsamen, gleichberechtigten Gesundheitssystem
  • Mehr sozialer Ausgleich z.B. stärkere Besteuerung von SUVs (ab 100 PS, auch elektrisch), Sozial fairer (höherer) CO2-Preis
  • ÖPNV -müsse günstiger werden, Kleinwagen sollten steuergünstig werden
  • Langfristig geförderte Beschäftigung zur Teilhabe, soziale Integration, zu guten Bedingungen, leave no-one behind, Recht auf Arbeit
  • Mehr Zeit für „freie“ Projekte/Engagement in Schule
  • Tariftreuegesetze
  • Wirtschaftsdemokratie -> Hierarchien in Unternehmen abschaffen.

7. Dokumentation der Pinnwand, Breakout-Session „Bildung und Weiterbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Wo sehen sie besonderen Handlungsbedarf?

  • Nachhaltigkeit fachbezogen im Studium verankern
  • BNE Zielgruppe Nr. 1 laut UNESCO BNE 2030 sind Entscheidungsträgerinnen. Das muss konkreter angegangen werden, sStatt nur auf Schulen/Unis zu blicken.
  • BNE in die Verwaltung: Es braucht umfassende Fachkompetenz in den Ministerien Vorschlag: alle Mitarbeitenden der Regierung absolvieren einen Zertifikatskurs zu Nachhaltigkeit.
  • Kommunen in Nachhaltigkeitsprozess stärker beteiligen.
  • Erfahrungen der Kommunen einbeziehen in die Strategieentwicklung.
  • BNE UNESCO 2030 muss bekannter werden & von Kultusministerien & Lehrkräften ambitioniert umgesetzt werden.
  • Whole Institution Approach überall in allen Bildungsarten etablieren.
  • Klassismus als Diskriminierungsform (in den Schulen) anerkennen.
  • BNE sinnvoll und möglichst ohne Reibungsverluste in die konventionelle Bildung integrieren.
  • Anpassung der Lehrpläne an die Lebenswirklichkeit junger Menschen -> aktuelle Themen schneller in Schulfächer tragen.
  • BNE-Akteure in den weitere Dialogprozess einbinden & zu Fach-empfehlungen anfrage -> z.B. Akteure des BNE-Festivals
  • In welchen Kontexten trägt der Ruf nach mehr Bildung dazu bei, dass ein nicht-nachhaltiges „weiter-so“ nicht angegangen und somit ermöglicht wird? Wem nützt das?
  • BNE ist im Kern politisch & muss es auch praktisch sein -> in Lernräumen Kontakt zu Politik herstellen.
  • Leider reicht der Indikator zu BNE „Zertifizierung von BNE“ nicht aus. -> Muss ambitioniertere & bundesweit vergleichbare Kriterien haben.
  • Fehlende Kontinuität („Projektitis“)
  • SDGs zu akademisch -> erreicht Viele nicht
  • Kommunale BNE-Landschaft mit Budget hinterlegen
  • BNE nicht von oben herab ins Bildungssystem, sondern auch on Lernenden mitgestalten lassen & alles aktiv fördern.
  • Ältere Generationen nicht: „Jugend soll es richten“. Lehrende in den Fokus nehmen -> eigene Verantwortung
  • Wie kommt BNE auf Tagesordnung der Entscheidungstragenden?
  • Verbindlichkeit, junge Menschen mitentscheiden lassen
  • Junge Menschen mehr Entscheidungen treffen lassen.
  • Schulsozialarbeit: Ausgebildete Sozialarbeiter an jeder Schule haben und Grundkompetenz zu Psychologie in der Ausbildung aller Lehrkräfte einbinden.
  • Mehr Lehrkräfte für zukunftsfähige Bildung: Rahmenbedingungen des Jobs verbessern. Studienplatzanzahl erhöhen und BNE als Teil aller Lehrkräfteausbildung.
  • Fördermittel für Schulen bedarfsgerecht verteilen -> je nach Bezirk, Schulform, sozio-kulturellem Hintergrund besonders fördern.
  • ildungsgerechtigkeit: An allen Schulen (verpflichtende) Beratungsangebote zu BaföG, Stipendien, Ausbildung und Studium -> besonders für sozial schwache Lernende.
  • BNE darf nicht nur projektbasiert umgesetzt werden, sondern muss institutionalisiert & gut finanziert werden!
  • BNE = Teil des Lebenslangen Lernens: alle Zielgruppen von BNE 2030 weiterbilden & Empowern

Wie können alle Menschen zum nachhaltigen Handeln befähigt werden?

  • Grundkompetenzen in Schulen besser fördern (PISA) in der Breite
  • Corona Aufholprogramme fortsetzen -> Fokus Medienkompetenz
  • Mehr unterstützendes Personal in die Schulen -> Heterogenität akzeptieren 
  • Nachhaltigkeit als Querschnittsthema in Kindergärten, Schulen, Universitäten verankern, problemlösungsorientierte Herangehensweisen
  • Grundkompetenzen in Schulen fördern: mehr Ressourcen, nicht aufhören in Schulen zu unterstützen. Basis! Dann Hochschule: dranbleiben, BNE-Programme aufsetzen.
  • Kompetenzen statt nur Wissen zu globalen Herausforderungen vermitteln -> Ziel von BNE sollte sein, das Lernende Gesellschaft mitgestalten.
  • „mehr Bildung“ um zu kaschieren? -> Eliten adressieren!
  • Menschen dazu befähigen, von individuellem Fußabdruck–Reduzieren zum gesellschaftlichen Handabdruck-Maximieren zu bringen -> nicht-nachhaltige Strukturen statt Privat-Handeln
  • Von Krisenwissen zu Handlungswissen -> Bildung mit Zweck zum befähigen zu gesellschaftlicher Mitgestaltung
  • Bildungsräume flexibel gestalten: „FreiDAY! -> Schüler gestalten freitags den Unterricht selbst. Legen thematische Schwerpunkte, die nicht im Lehrplan stehen
  • BNE nicht als Inhalt von Bildung, sondern als Leitprinzip von aller Bildung: Umsetzung des „Whole Institution Approach“
  • Erkenntnis & Interesse: Sinnhaftigkeit für persönliches Leben muss erkannt sein
  • Lebenswirklichkeit
  • Mehr Raum für praxis/handlungsorientiertes Lernen in Schulen -> FREIRÄUME
  • Erkenntnisbasierte BNE + systemisches Denken
  • ORIGINELLE IMPULSFORMATE, wo: im öffentlichen Raum/Bibliotheken – wie: alltagsnah, relevant z.B. „Ach du Scheiße!“ SDG 6 + SDG 11
  • Handabdruck statt Fußabdruck
  • Zielgruppe nicht nur Lernende
  • Öffentliche Räume als Bildungsräume nutzen
  • Bsp. Alpenverein: vor Ort/in Freizeit ansetzen
  • Aktivität auf lokaler/Bereichsebene unterstützen z.B. Geld. Auf den „Graswurzel-Ebenen“ eher Wind von oben als Unterstützung zu (unter)spülen
  • Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit Berufsorientierung bringen
  • Bildungsgerechtigkeit -> Gemeinschaftsschule
  • BNE immer „on Top“ -> Nachhaltige Entwicklung als Querschnitt
  • Jede Bildungsstufe braucht eigene Ansprache für Befähigung
  • „obere“ Bildungsstufen ansprechen
  • Zugängliche Sprache wählen ->Transformation
  • Mutige, glaubwürdige Politik
  • Sprache als Schlüssel/Mehrsprachigkeit
  • Kulturangebote zur Ansprache nutzen
  • WIA
  • Kommunale Sicht: SDGs kaum bekannt -> Sichtbarkeit!
  • Strukturelle Bildungsveränderung
  • Befähigung zu undogmatischem Wissen- mit erkenntnisbasiertem Denken
  • Schon Grundschülerinnen befähigen z.B. Lebensmittel kennenlernen, riechen, schmecken + gemeinsam zubereiten (fairer Handel + Gesundheit)
  • Menschen neugierig machen „Hoppla“-Effekt
  • Zum „Wissen wollen“ anstiften = Türöffner für BNE-Vermittlung
  • Unkonventionelle Formate
  • Methoden überdenken, Berühren, provozieren, unterhalten, zum Lachen bringen (wie?) -> Menschen erreichen
  • Mechanismen für „Inhalte-Rausnehmen“ -> BNE rein, was raus?
  • Bildung grundlegend reformieren -> Bildungspolitik