Pressestatement von Bundeskanzler Scholz beim Besuch der DLRG-Wasserrettungsstation Fasaneriesee am 24. August 2023 in München

BK Scholz: Jeden Tag gibt es Unzählige, die dafür sorgen, dass unser Land funktioniert, die sich in ihrer Freizeit einsetzen und auch sehr viel lernen und sehr viel dafür trainieren, dass sie uns helfen können, zum Beispiel bei der Wasserrettung. Das ist etwas ganz, ganz Wichtiges; denn das dürfen wir uns ja nicht zu einfach vorstellen. Man muss, um das machen zu können, ganz komplexe Abläufe beherrschen. Wir haben das heute sehen können. Man muss sich lange vorbereiten, damit man für den einen Fall der Fälle immer gut gerüstet ist und alles kann, was dann innerhalb ganz weniger Minuten zur Rettung eines Menschen aus Wassernot erforderlich ist. Insofern bin ich sehr dankbar dafür, dass das hier geschieht. Ich war auch sehr beeindruckt von der Fröhlichkeit, die mich hier umgeben hat, von all den vielen, die hier bei der DLRG mitmachen. Das ist etwas, das wichtig ist für unser Land.

Im Übrigen freue ich mich auch, dass hier eine ganz gute Ausstattung vorhanden ist - auch das gehört ja dazu -, sodass das, was an ehrenamtlicher Arbeit geleistet wird, auch von den technischen Möglichkeiten unterstützt wird, die wir heutzutage haben. Auch einige ganz neue Möglichkeiten habe ich gesehen, die vor wenigen Jahren noch gar nicht existiert haben. Insofern ist das wichtig.

Deshalb ist mein Appell an alle, ein bisschen Unterstützung für die zu leisten, die sich ehrenamtlich engagieren, für diejenigen, die Spaß und Interesse daran finden. Macht einmal mit! Klopft an an den Türen zum Beispiel der DLRG, die freuen sich! Ich habe gesehen, dass auch viele auf diese Weise dazugekommen sind. Insofern können manche die nächsten sein.

Dann vielleicht noch das: Es ist gut, was die DLRG macht, aber es ist auch ganz gut, wenn wir in unserem Land ein bisschen dafür sorgen, dass möglichst viele auch tatsächlich schwimmen können; denn das ist ja etwas, für das man nicht oft genug werben kann. Mich bedrückt schon, dass es immer mehr gibt, die das nicht können. Da sollten wir eine Trendwende einleiten, und vielleicht können wir heute hier gemeinsam einen Appell in diese Richtung loswerden. Schönen Dank!