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GPS-gesteuerte Landmaschinen, Agrar-Apps, Farm-Managementsysteme - viele landwirtschaftliche Betriebe nutzen bereits unterschiedlichste digitale Anwendungen. Mit Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministeriums sollen es noch mehr werden. Die Digitalisierung erleichtert den Landwirten die Arbeit - und reduziert den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln.
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Das Bundeslandwirtschaftsministerium treibt die Digitalisierung voran: Mit 50 Millionen Euro fördert es 14 sogenannte digitale Experimentierfelder. Hier wird untersucht, wie digitale Techniken zur Effektivitätssteigerung des Betriebes, zur Arbeitserleichterung der Landwirte, aber auch zur Reduzierung des Düngemittel- und Pestizideinsatzes sowie zur Verbesserung des Tierwohls und der Biodiversität beitragen können. Die digitalen Experimentierfelder sind auch Anlaufstelle für interessierte Landwirte sowie Start-ups, um sich vor Ort auszutauschen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern.
Durch Sensortechnik werden heute bereits viele Arbeitsprozesse optimiert. Verschiedene Daten werden zusammengeführt - vom Wetter, dem Bodenzustand, zum Pflanzenbestand bis hin zu Maschinendaten. Alle Daten werden auf die Rechner der Landwirte geschickt. Die Bewässerung und das Düngen der Pflanzen lassen sich so zielgerichteter anpassen. So können Stickstoffsensoren über Lichtwellen die Blattfärbung der Pflanzen erfassen und eine genaue Düngeempfehlung geben, die beispielsweise direkt auf dem Bordcomputer des Traktors angezeigt wird.
Große Potentiale liegen auch in der Robotertechnik – die aber noch mit erheblichen Investitionskosten verbunden ist. Roboter können beispielsweise über den Acker fahren und dabei Nutzpflanzen von Unkräutern unterscheiden. Erkennt der Roboter eine Unkrautpflanze hackt er diese zielgenau: Unkrautvernichtung ganz ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Und die Entwicklung geht weiter. Zukünftig sollen autonom arbeitende Miniroboter selbständig Saatgut und Dünger ausbringen und weitere Arbeiten auf dem Feld ausführen. Im Obst- und Gemüseanbau können erste Ernteroboter mit Hilfe von Bild- und Sensordaten erkennen, ob Früchte oder Gemüse reif sind und diese automatisiert einbringen.
In der Tierhaltung finden digitale Lösungen ebenfalls breite Anwendung, sei es bei der Fütterung mittels Fütterungsrobotern oder beim Melken durch Melkroboter. Die Zukunft liegt in der Vernetzung unterschiedlicher Daten - etwa aus den Daten des Melkroboters, dem Fütterungsmanagement, vernetzter Stalltechnik, der sensorgestützten Ertragsermittlung und dem Wirtschaftsdüngermanagement.
Neben den Vorteilen für die Landwirte und die Umwelt profitieren auch die Tiere von der Digitalisierung. Leistungsdaten wie Futteraufnahme, Milchleistung und Liegeverhalten werden durch verschiedene Sensoren am Tier gemessen. Das funktioniert ähnlich wie ein Fitnesstracker am Menschen. Abweichungen vom Normalverhalten erkennt der Landwirt umgehend und kann Erkrankungen sofort behandeln.
Immer mehr Menschen in Deutschland achten darauf, saisonale Waren aus ihrer Umgebung oder aus ökologischem Anbau zu kaufen. Mittels der Blockchain-Technologie können Verbraucher den Angaben zu Herkunft und Produktion vertrauen. Es handelt sich um eine digitale Datenbank, deren Inhalte so miteinander verknüpft sind, dass sie unveränderbar und jederzeit nachvollziehbar sind.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium treibt die Digitalisierung voran: Mit 50 Millionen Euro fördert es 14 sogenannte digitale Experimentierfelder. Hier wird untersucht, wie digitale Techniken zur Effektivitätssteigerung des Betriebes, zur Arbeitserleichterung der Landwirte, aber auch zur Reduzierung des Düngemittel- und Pestizideinsatzes sowie zur Verbesserung des Tierwohls und der Biodiversität beitragen können. Die digitalen Experimentierfelder sind auch Anlaufstelle für interessierte Landwirte sowie Start-ups, um sich vor Ort auszutauschen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern.
Durch Sensortechnik werden heute bereits viele Arbeitsprozesse optimiert. Verschiedene Daten werden zusammengeführt - vom Wetter, dem Bodenzustand, zum Pflanzenbestand bis hin zu Maschinendaten. Alle Daten werden auf die Rechner der Landwirte geschickt. Die Bewässerung und das Düngen der Pflanzen lassen sich so zielgerichteter anpassen. So können Stickstoffsensoren über Lichtwellen die Blattfärbung der Pflanzen erfassen und eine genaue Düngeempfehlung geben, die beispielsweise direkt auf dem Bordcomputer des Traktors angezeigt wird.
Große Potentiale liegen auch in der Robotertechnik – die aber noch mit erheblichen Investitionskosten verbunden ist. Roboter können beispielsweise über den Acker fahren und dabei Nutzpflanzen von Unkräutern unterscheiden. Erkennt der Roboter eine Unkrautpflanze hackt er diese zielgenau: Unkrautvernichtung ganz ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Und die Entwicklung geht weiter. Zukünftig sollen autonom arbeitende Miniroboter selbständig Saatgut und Dünger ausbringen und weitere Arbeiten auf dem Feld ausführen. Im Obst- und Gemüseanbau können erste Ernteroboter mit Hilfe von Bild- und Sensordaten erkennen, ob Früchte oder Gemüse reif sind und diese automatisiert einbringen.
In der Tierhaltung finden digitale Lösungen ebenfalls breite Anwendung, sei es bei der Fütterung mittels Fütterungsrobotern oder beim Melken durch Melkroboter. Die Zukunft liegt in der Vernetzung unterschiedlicher Daten - etwa aus den Daten des Melkroboters, dem Fütterungsmanagement, vernetzter Stalltechnik, der sensorgestützten Ertragsermittlung und dem Wirtschaftsdüngermanagement.
Neben den Vorteilen für die Landwirte und die Umwelt profitieren auch die Tiere von der Digitalisierung. Leistungsdaten wie Futteraufnahme, Milchleistung und Liegeverhalten werden durch verschiedene Sensoren am Tier gemessen. Das funktioniert ähnlich wie ein Fitnesstracker am Menschen. Abweichungen vom Normalverhalten erkennt der Landwirt umgehend und kann Erkrankungen sofort behandeln.
Immer mehr Menschen in Deutschland achten darauf, saisonale Waren aus ihrer Umgebung oder aus ökologischem Anbau zu kaufen. Mittels der Blockchain-Technologie können Verbraucher den Angaben zu Herkunft und Produktion vertrauen. Es handelt sich um eine digitale Datenbank, deren Inhalte so miteinander verknüpft sind, dass sie unveränderbar und jederzeit nachvollziehbar sind.