Bundesregierung gedenkt zum zehnten Mal der Opfer von Flucht und Vertreibung

Am 20. Juni 2024 begeht die Bundesregierung mit der 10. Gedenkstunde im Konzerthaus Berlin den diesjährigen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung.

Seit 2015 wird mit diesem Gedenktag jährlich am 20. Juni an die Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit sowie insbesondere an die deutschen Vertriebenen erinnert.

Die Bundesregierung knüpft mit diesem Datum an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an und erweitert das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen.

Nach einer Begrüßung durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, MdB, folgen eine Ansprache der Stellvertretenden Generaldirektorin a. i. der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Irena Vojáčková-Sollorano und ein  Podiumsgespräch mit Betroffenen von Flucht und Vertreibung.

Das Schlusswort hält der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius.

Ablauf

13:00 Uhr
Beginn der Gedenkstunde

Film
„Flucht und Vertreibung 1945“

Begrüßung
Lisa Paus, MdB, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Musik
Streichtrio „Zwölftondauer-Musik“ – IV. Pianissimo
Jefim Golyscheff (1897 – 1970)

Ansprache
Irena Vojáčková-Sollorano, Stellvertretende Generaldirektorin a. i. der Internationalen Organisation für Migration

Film
Zeitzeugeninterviews
aus dem Zeitzeugenportal
der Stiftung Haus der Geschichte


Podiumsgespräch
mit Betroffenen von Flucht und Vertreibung
Moderation: Jörn Thießen Leiter der Abteilung Heimat, Zusammenhalt und Demokratie im Bundesministerium des Innern und für Heimat

Musik
Serenade für Streichtrio C-Dur Op. 10 - II. Romanza.
Adagio non troppo, quasi andante
Ernő Dohnányi (1877 – 1960)

Schlusswort     
Dr. Bernd Fabritius
Präsident des Bundes der Vertriebenen e. V.

Nationalhymne

Die musikalische Gestaltung übernehmen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Kurt-Sanderling-Akademie des Konzerthausorchesters Berlin.