Bundesregierung gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung

Am 20. Juni 2023 begeht die Bundesregierung mit einer Gedenkstunde im Konzerthaus Berlin den diesjährigen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung.
Seit 2015 wird mit diesem Gedenktag jährlich am 20. Juni an die Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit sowie insbesondere
an die deutschen Vertriebenen erinnert.

Die Bundesregierung knüpft mit diesem Datum an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an und erweitert das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen.

Nach einer Begrüßung durch die Bundesministerin des Innern und für Heimat, Nancy Faeser, folgt eine Lesung der Autorin Christiane Hoffmann und ein Erfahrungsbericht eines Menschen mit Fluchterfahrung, Herrn Abdulaziz Ramadan (Xoşewîst).

Die abschließende Rede hält der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius.

Ablauf

13:00 Uhr Beginn der Gedenkstunde


Musik
Fünf Stücke für Streichquartett, Nr. 4
Alla Tango Milonga (Andante)
Erwin Schulhoff (1894-1942)

Begrüßung
Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und für Heimat

Musik
Streichquartett Nr. 4, II. Adagio
Alexandre Tansman (1897-1986)

Lesung
Christiane Hoffmann
Autorin

Musik
Hej Sokoli
 Ukrainisches Volkslied
Davyd Kadymian, Tenor

Erfahrungsbericht     
Abdulaziz Ramadan (Xoşewîst)
Autor, Gründer & Geschäftsführer des DOZ e. V.

Musik
Melody
Myroslav Skoryk (1938-2020)    

Schlusswort     
Dr. Bernd Fabritius
Präsident des Bundes der Vertriebenen e. V.

Nationalhymne


Die musikalische Gestaltung übernehmen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Kurt-Sanderling-Akademie des Konzerthausorchesters Berlin und der ukrainische Tenor Davyd Kadymian.