Fotoreihe
Von Adenauer bis Scholz – stets eng an der Seite der Kanzlerin und der Kanzler waren und sind die Regierungssprecherinnen und Regierungssprecher. Sehen Sie hier eine Auswahl der Sprecher und Chefs des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung seit Gründung der Bundesrepublik.
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Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1949-1963), an seinem Arbeitsplatz zu Hause in Rhöndorf. Er war 14 Jahre im Amt und die prägende Persönlichkeit in den Gründerjahren der Bundesrepublik. Der Wiederaufbau der demokratischen und wirtschaftlichen Strukturen in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Dieses Foto entstand 1949.
Staatssekretär Felix von Eckardt war Regierungssprecher unter Bundeskanzler Konrad Adenauer. Das Bild zeigt Konrad Adenauer (l.) im Gespräch mit Felix von Eckardt auf der Terrasse des Palais Schaumburg. In der Geschichte des Bundespresseamts ist von Eckardt der Sprecher mit der zweitlängsten Amtszeit. Dieses Foto entstand 1961.
Auf Adenauer folgte Ludwig Erhard im Amt des Bundeskanzlers (1963-1966). Dieses Foto entstand 1964 im Salonwagen seines Sonderzuges. Erhard war während der Regierung von Konrad Adenauer bereits Wirtschaftsminister. Mit seinem Namen ist die Einführung der D-Mark im Jahr 1948 ("Währungsreform") verbunden.
Im Jahr 1964 übernahm Regierungssprecher Karl Günther von Hase (l.) die Leitung des Bundespresseamts. Dieses Foto mit Bundeskanzler Erhard entstand ebenfalls im Jahr 1964.
Im Jahr 1966 wurde Kurt Georg Kiesinger (r.) zum Bundeskanzler gewählt. Unter seiner Leitung bewältigte die erste Große Koalition in Deutschland eine wirtschaftliche Krise: Die Wirtschaft blühte nicht mehr wie in den Jahren zuvor und die Arbeitslosenzahlen stiegen. Die Regierung nahm sich dieser Probleme an. Kiesingers Sprecher war Günter Diehl (l.).
Auf Kiesinger folgte Willy Brandt im Amt des Bundeskanzlers: Gesellschaftspolitische Liberalisierung, die Losung „Mehr Demokratie wagen“ und eine neue Ost-Politik kennzeichneten seine Kanzlerschaft. Auf diesem Bild ist Brandt (Mitte) 1973 im Bundespresseamt, rechts neben ihm (mit Pfeife) steht Regierungssprecher Rüdiger von Wechmar.
Ebenfalls in der Amtszeit Willy Brandts aktiv: Regierungssprecher Conrad Ahlers (l.) - hier 1970 im Gespräch mit Journalisten.
1974 wurde Helmut Schmidt Bundeskanzler. Er musste wirtschaftliche Krisen bewältigen und den Terrorismus der „Roten Armee Fraktion" (RAF) bekämpfen. Von 1974 bis 1981 unterstützte ihn Regierungssprecher Klaus Bölling – hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1980.
1982 wurde Helmut Kohl zum Bundeskanzler gewählt - 16 Jahre lang wird er dieses Amt inne haben. Vielen Menschen ist er als "Kanzler der Einheit" in Erinnerung geblieben. Dieses Foto entstand 1990 im Haus der Bundespressekonferenz.
Erster Sprecher unter Bundeskanzler Kohl war Diether Stolze (r.). Ebenfalls im Bild: Jürgen Sudhoff, Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung (mit Megaphon). Dieses Foto entstand 1982.
Ebenfalls in die Kohl-Ära fiel die Amtszeit des Regierungssprechers Hans Klein (2. v. l.). Hier empfing er 1990 die Stellvertretende Regierungssprecherin der DDR, Angela Merkel.
1998 hieß der neue Bundeskanzler Gerhard Schröder (l.). Der Nato-Einsatz im Kosovo, der Ausstieg aus der Kernenergie und die Reformen der Agenda 2010 kennzeichneten seine Kanzlerschaft. Hier ist der Kanzler im Gespräch mit seinem Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye (r.) – das Bild entstand 1999.
Das Bundespresseamt ist unterdessen von Bonn nach Berlin umgezogen. Bei einem Vorortbesuch im Jahr 2004 schaute sich Schröder die Arbeit in den neu gestalteten Räumen an. Regierungssprecher Béla Anda (2. von rechts) hatte das Amt 2002 von Uwe-Karsten Heye übernommen.
Angela Merkel war von 2005 bis 2021 Bundeskanzlerin. Mit der promovierten Physikerin stand zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Regierung. Für das Bundespresseamt wurden die sozialen Kanäle und multimediale Formate wichtiger, wie etwa der wöchentliche Podcast. Hier ist die Bundeskanzlerin bei einer Podcast-Aufnahme im Jahr 2011 zu sehen.
Von 2010 bis 2021 an der Seite der Bundeskanzlerin: ihr Sprecher Steffen Seibert (r.), hier auf dem Weg zu einer Pressekonferenz während des G7-Gipfels am Schloss Elmau im Jahr 2015. Seibert ist bislang der Regierungssprecher mit der längsten Amtszeit.
Von 2021 bis 2025 ist Olaf Scholz Bundeskanzler. Erstmals bildet sich eine sogenannte Ampel-Koalition auf Bundesebene aus SPD, FDP und Bündniss 90/Die Grünen. Das gemeinsame Ziel: Die Modernisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben.
Am 9. Dezember 2021 wird Steffen Hebestreit (l.) von Bundeskanzler Scholz offiziell in das Amt des Regierungssprechers eingeführt. Ihn vertreten Christiane Hoffmann (r.) und Wolfgang Büchner (m.). Dieses Sprecherteam begleitet Scholz bis zum Ende seiner Kanzlerschaft im Mai 2025 – hier ist das Team am Rande einer Kabinettsklausur in Schloss Meseberg im Jahr 2022 zu sehen.
Am 6. Mai 2025 wird Friedrich Merz zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Er regiert mit einer Koalition aus CDU, CSU und SPD. Diese Foto zeigt ihn bei der Amtsübergabe im Bundeskanzleramt.
Stefan Kornelius wird 2025 Regierungsprecher der schwarz-roten Koalition. Er begleitet den Kanzler auch auf vielen Reisen ins Ausland. Hier sind er und Bundeskanzler Merz im Flugzeug auf dem Weg nach Paris zu sehen.
Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1949-1963), an seinem Arbeitsplatz zu Hause in Rhöndorf. Er war 14 Jahre im Amt und die prägende Persönlichkeit in den Gründerjahren der Bundesrepublik. Der Wiederaufbau der demokratischen und wirtschaftlichen Strukturen in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Dieses Foto entstand 1949.
Staatssekretär Felix von Eckardt war Regierungssprecher unter Bundeskanzler Konrad Adenauer. Das Bild zeigt Konrad Adenauer (l.) im Gespräch mit Felix von Eckardt auf der Terrasse des Palais Schaumburg. In der Geschichte des Bundespresseamts ist von Eckardt der Sprecher mit der zweitlängsten Amtszeit. Dieses Foto entstand 1961.
Auf Adenauer folgte Ludwig Erhard im Amt des Bundeskanzlers (1963-1966). Dieses Foto entstand 1964 im Salonwagen seines Sonderzuges. Erhard war während der Regierung von Konrad Adenauer bereits Wirtschaftsminister. Mit seinem Namen ist die Einführung der D-Mark im Jahr 1948 ("Währungsreform") verbunden.
Im Jahr 1964 übernahm Regierungssprecher Karl Günther von Hase (l.) die Leitung des Bundespresseamts. Dieses Foto mit Bundeskanzler Erhard entstand ebenfalls im Jahr 1964.
Im Jahr 1966 wurde Kurt Georg Kiesinger (r.) zum Bundeskanzler gewählt. Unter seiner Leitung bewältigte die erste Große Koalition in Deutschland eine wirtschaftliche Krise: Die Wirtschaft blühte nicht mehr wie in den Jahren zuvor und die Arbeitslosenzahlen stiegen. Die Regierung nahm sich dieser Probleme an. Kiesingers Sprecher war Günter Diehl (l.).
Auf Kiesinger folgte Willy Brandt im Amt des Bundeskanzlers: Gesellschaftspolitische Liberalisierung, die Losung „Mehr Demokratie wagen“ und eine neue Ost-Politik kennzeichneten seine Kanzlerschaft. Auf diesem Bild ist Brandt (Mitte) 1973 im Bundespresseamt, rechts neben ihm (mit Pfeife) steht Regierungssprecher Rüdiger von Wechmar.
Ebenfalls in der Amtszeit Willy Brandts aktiv: Regierungssprecher Conrad Ahlers (l.) - hier 1970 im Gespräch mit Journalisten.
1974 wurde Helmut Schmidt Bundeskanzler. Er musste wirtschaftliche Krisen bewältigen und den Terrorismus der „Roten Armee Fraktion" (RAF) bekämpfen. Von 1974 bis 1981 unterstützte ihn Regierungssprecher Klaus Bölling – hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1980.
1982 wurde Helmut Kohl zum Bundeskanzler gewählt - 16 Jahre lang wird er dieses Amt inne haben. Vielen Menschen ist er als "Kanzler der Einheit" in Erinnerung geblieben. Dieses Foto entstand 1990 im Haus der Bundespressekonferenz.
Erster Sprecher unter Bundeskanzler Kohl war Diether Stolze (r.). Ebenfalls im Bild: Jürgen Sudhoff, Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung (mit Megaphon). Dieses Foto entstand 1982.
Ebenfalls in die Kohl-Ära fiel die Amtszeit des Regierungssprechers Hans Klein (2. v. l.). Hier empfing er 1990 die Stellvertretende Regierungssprecherin der DDR, Angela Merkel.
1998 hieß der neue Bundeskanzler Gerhard Schröder (l.). Der Nato-Einsatz im Kosovo, der Ausstieg aus der Kernenergie und die Reformen der Agenda 2010 kennzeichneten seine Kanzlerschaft. Hier ist der Kanzler im Gespräch mit seinem Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye (r.) – das Bild entstand 1999.
Das Bundespresseamt ist unterdessen von Bonn nach Berlin umgezogen. Bei einem Vorortbesuch im Jahr 2004 schaute sich Schröder die Arbeit in den neu gestalteten Räumen an. Regierungssprecher Béla Anda (2. von rechts) hatte das Amt 2002 von Uwe-Karsten Heye übernommen.
Angela Merkel war von 2005 bis 2021 Bundeskanzlerin. Mit der promovierten Physikerin stand zum ersten Mal eine Frau an der Spitze der Regierung. Für das Bundespresseamt wurden die sozialen Kanäle und multimediale Formate wichtiger, wie etwa der wöchentliche Podcast. Hier ist die Bundeskanzlerin bei einer Podcast-Aufnahme im Jahr 2011 zu sehen.
Von 2010 bis 2021 an der Seite der Bundeskanzlerin: ihr Sprecher Steffen Seibert (r.), hier auf dem Weg zu einer Pressekonferenz während des G7-Gipfels am Schloss Elmau im Jahr 2015. Seibert ist bislang der Regierungssprecher mit der längsten Amtszeit.
Von 2021 bis 2025 ist Olaf Scholz Bundeskanzler. Erstmals bildet sich eine sogenannte Ampel-Koalition auf Bundesebene aus SPD, FDP und Bündniss 90/Die Grünen. Das gemeinsame Ziel: Die Modernisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vorantreiben.
Am 9. Dezember 2021 wird Steffen Hebestreit (l.) von Bundeskanzler Scholz offiziell in das Amt des Regierungssprechers eingeführt. Ihn vertreten Christiane Hoffmann (r.) und Wolfgang Büchner (m.). Dieses Sprecherteam begleitet Scholz bis zum Ende seiner Kanzlerschaft im Mai 2025 – hier ist das Team am Rande einer Kabinettsklausur in Schloss Meseberg im Jahr 2022 zu sehen.
Am 6. Mai 2025 wird Friedrich Merz zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Er regiert mit einer Koalition aus CDU, CSU und SPD. Diese Foto zeigt ihn bei der Amtsübergabe im Bundeskanzleramt.
Stefan Kornelius wird 2025 Regierungsprecher der schwarz-roten Koalition. Er begleitet den Kanzler auch auf vielen Reisen ins Ausland. Hier sind er und Bundeskanzler Merz im Flugzeug auf dem Weg nach Paris zu sehen.