Regierungspressekonferenz vom 18. Juni

Regierungspressekonferenz vom 18. Juni

Themen waren unter anderem: Termine der Bundeskanzlerin (Expertengruppe „Neue Finanzmarktarchitektur“, Treffen mit dem Präsidenten von Armenien, Vollversammlung des DIHK, Bundeskabinett, G8-Gipfel in Muskoka, G20-Gipfel in Toronto)

22 Min. Lesedauer

  • Mitschrift Pressekonferenz
  • Freitag, 18. Juni 2010

Weitere Themen: Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft, Ausstellung „Weltsprache Sport“ im Auswärtigen Amt, Beschluss der EU zu Stresstests der Banken, Brennelementesteuer, Teilöffnung der israelischen Grenzübergänge zu Gaza, Kundus-Untersuchungsausschuss, Kritik des Bundesrechnungshofes am sogenannten AT-Konzept der Bundesagentur für Arbeit, Lkw-Maut für vierspurige Bundesstraßen

 

Sprecher: SRS’in Heimbach, Lipicki (BMG), Dr. Offer (BMF), Peschke (AA), Hagbeck (BMU), Dienst (BMVg), Flosdorff (BMAS), Moosmayer (BMVBS)

 

Vorsitzender Wittke: Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herzlich willkommen zur Regierungspressekonferenz mit Frau Heimbach und den Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien. Zu Gast bei uns sind heute von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg 28 Studenten für Medien und Information. Herzlich willkommen!

 

SRS’IN HEIMBACH: Zunächst zum Wochenausblick auf die Termine der Bundeskanzlerin: Am Montagnachmittag - 21. Juni - um 15 Uhr kommt die Bundeskanzlerin im Bundeskanzleramt mit der Expertengruppe „Neue Finanzmarktarchitektur“ unter der Leitung von Otmar Issing zusammen. Anlass der Begegnung mit der sogenannten Issing-Kommission ist die Vorbereitung des bevorstehenden Treffens der G20 am 26. und 27. Juni in Toronto.

 

Die Kommission hat den Auftrag, sich zu drei Themen zu äußern: Erstens Restrukturierung und Abwicklung von Finanzinstituten, zweitens Bankenabgabe und drittens globale Ungleichgewichte.

 

Im Anschluss an das Gespräch sind gegen 16.15 Uhr Statements von der Bundeskanzlerin, Bundesminister Schäuble und Herrn Issing im Foyer, 1. OG des Bundeskanzleramtes, vorgesehen.

Am Dienstag empfängt die Bundeskanzlerin um 11 Uhr den armenischen Präsidenten mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt.

Bei dem anschließenden Gespräch werden die bilateralen Beziehungen, regionale Fragen, das Verhältnis Armeniens zu seinen Nachbarstaaten und die Beziehungen zur Europäischen Union im Mittelpunkt stehen.

Nach dem Gespräch ist für ca. 12 Uhr eine gemeinsame Pressebegegnung vorgesehen.

Am Dienstag nimmt die Bundeskanzlerin ab 14 Uhr an der Vollversammlung des DIHK im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin teil. Sie wird dabei einen Gastvortrag halten.

In dieser Rede wird sie auf eine Reihe von Themen zu sprechen kommen, unter anderem auf neue Weichenstellungen für die internationale Finanzmarktordnung und den europäischen Stabilitätspakt. Nationale Themen werden die Haushaltskonsolidierung sowie die Stärkung der Wachstumskräfte sein.

Die Vollversammlung des DIHK findet von 13 bis 17.30 Uhr statt. Schwerpunktthema soll die Weiterentwicklung der Strategie des DIHK sein. Die Vollversammlung als solche ist eine interne Veranstaltung. Für die Dauer der Teilnahme der Bundeskanzlerin ist allerdings die Presse zugelassen.

 

Zusatzfrage: Aber die Festlegung wurde ja vorgenommen, indem die Brennelementesteuer in die Sparliste aufgenommen wurde. Meine Frage war, ob der Umstand bekannt war, dass man der Atomindustrie im Jahr 2000 die Zusage gemacht hat, die Steuern nicht zu erhöhen?

 

Offer: Bei dieser Zusage, von der Sie sprechen, muss man, glaube ich, den rechtlichen Gehalt würdigen und vielleicht auch ein bisschen interpretieren. Das ist das eine.

 

Das andere ist, das ich davon ausgehe, dass alle, die an der Klausurtagung teilgenommen haben, sehr gut vorbereitet waren.

 

Frage: Eine kurze Nachfrage, Frau Heimbach: Habe ich Sie richtig verstanden, dass die Festlegung auf diese Steuer noch nicht endgültig ist?

 

SRS’IN HEIMBACH: Die Festlegung auf die Steuer ist endgültig. Aber das rechtliche Junktim zwischen der Verlängerung der KKW-Laufzeiten und der Einführung der Brennelementesteuer ist in diesem Fall nicht gegeben.

 

Frage: Herr Peschke, die Reaktion des Außenministers Westerwelle zur Teilöffnung oder punktuellen Öffnung der Übergänge zu Gaza zeigt, dass der Minister mit diesem Schritt nicht ganz zufrieden zu sein scheint. Warum betrachtet er das nur als einen ersten Schritt und nicht als einen ersten Schritt in die richtige Richtung, wie man das hier üblicherweise sagt?

 

Frau Heimbach, vielleicht können Sie mir etwas dazu sagen, ob die Bundeskanzlerin in den letzten Tagen die Lage um Gaza verfolgt hat und weiterhin Kontakte mit dem Ministerpräsidenten Netanjahu beziehungsweise vielleicht auch mit den europäischen und amerikanischen Partnern zu diesem Thema pflegt. Denn jetzt haben auch andere Schiffe angekündigt, dass sie weiterhin in Richtung Gaza auslaufen wollen. Auch vor diesem Hintergrund kann diese Teilöffnung wahrscheinlich niemanden zufriedenstellen.

 

SRS’IN HEIMBACH: In der Tat hat gestern das israelische Sicherheitskabinett eine Lockerung der Blockade das Gazastreifens beschlossen. Die Bundeskanzlerin begrüßt dies. Allerdings halten wir es gemeinsam mit unseren Partnern in der EU weiterhin für notwendig, dass ein vollständiger und regelmäßiger Zugang auf der Grundlage einer begrenzten Liste von verbotenen Gütern ermöglicht wird.

 

Das ist gestern Gegenstand der Beratungen auf dem EU-Gipfel gewesen, und das hat auch die Hohe Repräsentantin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, gestern in Brüssel noch einmal deutlich gemacht. Selbstverständlich hat Israel dabei das Recht, den Waffenschmuggel in den Streifen zu unterbinden. Das israelische Sicherheitskabinett wird, wie in dem Beschluss selbst festgehalten, in den kommenden Tagen über zusätzliche Schritte entscheiden, um den Beschluss zu implementieren. - Soweit von meiner Seite.

 

Peschke: Dem kann ich in der Sache wenig hinzufügen. Das ist in der Tat nicht nur die Haltung der Bundeskanzlerin, sondern der gesamten Bundesregierung. Der Bundesaußenminister hat die Haltung gestern in seiner kurzen Erklärung nach der Tagung des israelischen Sicherheitskabinetts auch deutlich gemacht.

 

In der Tat ist es so, dass wir im Einklang mit den Beschlüssen der Vereinten Nationen und der EU weiter darauf drängen, dass es am Ende zu einem vollständigen Ende der Abriegelung des Gazastreifens kommt. In diesem Zusammenhang ist die gestrige Beschlussfassung des israelischen Sicherheitskabinetts ein erster Schritt. Gleichwohl müssen weitere Schritte folgen.

 

Bei alledem ist entscheidend, dass es zu tatsächlichen und spürbaren Verbesserungen des Zugangs zum Gazastreifen kommt. Sie haben auch die Entscheidung des Sicherheitskabinetts verfolgt. Das war eine Entscheidung im Grundsatz, der jetzt eine Detaillierung folgen muss. Dieser Detaillierung muss aus unserer Sicht natürlich die Umsetzung folgen, damit es zu einer Verbesserung des Zugangs und damit auch der Lage der Menschen im Gazastreifen kommen kann.

 

Das ist das, was gestern der Bundesaußenminister und auch die Hohe Beauftragte für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union deutlich gemacht haben. Das ist nicht nur die breite Einschätzung der deutschen Bundesregierung, sondern auch der Europäischen Union und unserer internationalen Partner.

 

Zu Ihrer Frage, ob es dazu Kontakte gegeben hat: Ja, selbstverständlich gab es sehr intensive Kontakte. Es gab eine intensive Besprechung zwischen den europäischen Außenministern am vergangenen Montag beim Treffen der Außenminister in Luxemburg. Der Bundesaußenminister hat in der Folge am Dienstag, wenn es ich es recht in Erinnerung habe, ausführlich mit seinem israelischen Amtskollegen Lieberman über diese Frage diskutiert und für Schritte in Richtung einer Lockerung der Blockade geworben. Das Thema bleibt auf der Tagesordnung. Wir besprechen es sowohl mit unseren europäischen und internationalen Partnern als auch mit den Partnern in der Region vor Ort weiter intensiv auf allen Ebenen.

 

Zusatzfrage: Können Sie mir sagen, ob Israel jetzt offiziell die Bereitschaft zeigt, mit internationaler Hilfe die Übergänge zu kontrollieren? Ist das ein neuer Vorschlag oder ist das die Rückkehr zu dem alten Kontrollsystem, in dem Deutschland früher einmal ein Teil war? Wie steht die Bundesregierung dazu, falls Israel das ernsthaft meint?

 

Peschke: Diese Fragestellung beinhaltet verschiedene Aspekte. Zunächst einmal geht es um eine Lockerung, eine Erleichterung der Blockade. Dann geht es darum, zu überlegen, wie das umgesetzt wird und in welcher Weise die internationale Staatengemeinschaft dabei hilfreich sein kann.

 

Das war unter anderem ein Beratungsthema der europäischen Außenminister am vergangenen Montag. Die Außenminister sind übereingekommen, dass die EU bereit ist, bei Schritten in Richtung einer Lockerung, Aufhebung, Verbesserung des Zugangs unterstützend mitzuwirken. Die Hohe Beauftragte für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, wurde beauftragt, diese Bereitschaft zu konkretisieren und in die Beratungen des Nahost-Quartetts zu diesem Thema einzubringen.

 

Die konkreten Schritte sind Thema der Beratungen der Fachleute. Zur Stunde tagt in Brüssel das Politische und Sicherheitspolitische Komitee auf Botschafterebene, was auch die Frage beantwortet, ob Regierungshandeln in diesen wichtigen Stunden in Südafrika weiter geht.

 

Bei diesen Beratungen geht es um die Frage, wie man den europäischen Beitrag spezifizieren kann und was man in die Beratungen einbringen kann. Sie weisen völlig zu Recht daraufhin, dass es früher eine europäische Mission gab, die dabei geholfen hat, den Grenzübergang in Rafah zu kontrollieren. Das ist eine der Optionen, die beraten werden. Aber in welche Richtung sich das wendet, ist erst einmal Thema der Beratungen der Fachleute.

 

Frage: Herr Dienst, es gab gestern im Untersuchungsausschuss eine Auseinandersetzung über die Gegenüberstellung von Herrn zu Guttenberg mit Herrn Schneiderhan und Herrn Wichert. Ist Ihr Minister zu dieser Gegenüberstellung bereit? Oder sagt er, dass er das lieber vermeiden möchte?

 

Dienst: Der Minister hat sich in der Vergangenheit geäußert, wie er zu dem Themenkomplex Untersuchungsausschuss steht. Letztendlich ist es so, dass der Minister dem folgt, was die Parlamentarier, die den Untersuchungsausschuss bestimmen, vorgeben.

 

Zusatzfrage: Es ist nicht etwa umgekehrt so, dass die Parlamentarier das tun, was der Minister wünscht, nämlich diese Gegenüberstellung zu verhindern?

 

Dienst: Ich habe Ihnen eben gesagt, wie sich der Sachverhalt aus unserer Sicht darstellt.

 

Frage: Herr Flosdorff, es geht um den Vorwurf, dass die Nürnberger Bundesagentur Posten mit Topgehältern ohne Ausschreibung vergeben haben soll und auch Ihr Haus darüber nicht informiert haben soll. Wie bewerten Sie das?

 

Die SPD fordert, dass der Chef der Bundesagentur, Frank-Jürgen Weise, sein Amt ruhen lässt, bis diese Vorgänge lückenlos aufgeklärt sind. Was sagen Sie dazu?

 

Flosdorff: Ich möchte erst einmal zur Einordnung etwas sagen. Dieses sogenannte AT-Konzept, das in der Kritik durch den Bundesrechnungshof steht, geht auf rechtliche Grundlagen zurück, die im Jahr 2003 gelegt worden sind. Es ist unter der Ära Clement eingeführt und unter den Ministern Müntefering und Scholz in Kraft gesetzt worden.

 

Die jetzige Hausleitung ist seit Beginn des Monats Februar damit befasst. Da gab es eine mündliche Unterrichtung durch den Bundesrechnungshof, dass eine Prüfung stattfindet. Das Bundesarbeitsministerium nimmt die Rechtsaufsicht wahr. Die Bundesagentur für Arbeit kann Personalangelegenheiten unabhängig in eigener Zuständigkeit und Hoheit regeln. Das heißt, wir als Bundesarbeitsministerium haben noch im Februar eine eigene Prüfung in der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg vorgenommen. Als sich dort erste Anhaltspunkte dafür ergaben, dass sich die Einschätzung des Bundesrechnungshofs mit den Rechtsauffassungen des Bundesarbeitsministeriums decken, haben wir parallel dazu über die Stimme des Bundesarbeitsministeriums im Verwaltungsrat eine interne Revision mit initiiert, die mittlerweile auch angelaufen ist.

 

Diese ganzen Fragen werden sehr ernst genommen. Die Fragen, die im Raum stehen, werden restlos, sukzessive und Stück für Stück aufgeklärt. Ich kann sagen, dass sich die Bundesagentur für Arbeit kooperativ verhält. Es sind in der Zwischenzeit schon Änderungen an diesem umstrittenen Konzept vorgenommen worden. In anderen Punkten gibt es noch rechtliche Differenzen, die vielleicht ausgeräumt werden müssen. Die Bundesagentur erarbeitet zurzeit ein neues Konzept. Dieses neue Konzept wird, wenn es vorliegt, durch das Bundesarbeitsministerium in Zusammenarbeit mit dem BMI und dem BMF genau auf seine rechtliche Konsistenz geprüft.

 

Parallel dazu gibt es eine interne Revision in der Bundesagentur für Arbeit, die durch den Verwaltungsrat in Auftrag gegeben worden ist. Dazu ist im Sommer ein Abschlussbericht zu erwarten. Sicherlich wird man im Lichte dieses Abschlussberichts der internen Revision noch einmal zu einer Gesamtbetrachtung kommen müssen.

 

Es ist richtig, wenn Sie sagen, dass das Bundesarbeitsministerium an der Stelle darüber nicht im Bilde gewesen sei. Das liegt aber auch daran, dass wir eine rechtsaufsichtliche Position haben. Das heißt, man muss von etwas Kenntnis haben, und dann kann man die Dinge anfordern und sie dann prüfen. Weil die BA eine Körperschaft der Selbstverwaltung ist, kann man dann von einem rechtsaufsichtlichen kooperativen Beratungsverfahren in ein Weisungsverfahren übergehen, sodass man bei der tariflichen Vergütung von Führungskräften zu einer rechtlich sauberen Verfahrensweise kommt. In dem Prozess sind wir im Augenblick.

 

Was die Forderung angeht, der Chef der Bundesagentur für Arbeit möge sein Amt ruhen lassen, so sehen wir dafür gegenwärtig überhaupt keinen Anlass. Herr Weise leistet eine gute Arbeit. Trotzdem müssen diese ganzen offenen Fragen, die im Raum stehen, aufgeklärt werden. Das wird sicherlich bis zum Herbst passieren.

 

Frage: Eine Frage an das Verkehrsministerium. Es geht um das Sparpaket. Die Bundesregierung will ab Januar 2011 vierspurige Bundesstraßen mit der Lkw-Maut belegen. Das ist ja nicht mehr so wahnsinnig lange hin. In Ihrem Haus ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass man diesen Auftrag auch aufgrund der hohen Einnahmen, die wahrscheinlich erzielt werden, europaweit ausschreiben muss. Glauben Sie denn, dass man angesichts der Tatsache dieser Ausschreibung pünktlich diese Lkw-Maut auf Bundesstraßen einführen kann?

 

Moosmayer: Zunächst einmal möchte ich sagen, dass derzeit noch bei uns geprüft wird, wie und in welcher Form das gemacht werden kann. Mir ist nicht bekannt, dass es dazu schon Entscheidungen gibt. Es gibt auch keinen festen Zeitpunkt, zu dem diese Maut eingeführt werden müsste, sodass man jetzt nicht schon von Verspätungen sprechen kann. Es geht darum, dass man den Mautausweichverkehr auf den vierspurigen Bundesstraßen eindämmt und für Mautgerechtigkeit sorgt. Daran arbeiten wird. Das wird uns auch bestimmt gelingen.

 

Zusatzfrage: Der verkehrspolitische Aspekt ist, diese Ausweichverkehre zu verhindern. Aber der haushaltspolitische Aspekt ist, dass man für das Jahr 2011 eine bestimmte Summe für das gesamte Sparpaket erbringen will oder erbringen muss. Wenn man zum 1. Januar 2011 diese Einnahmen aus der Maut auf Bundesstraßen aus welchen Gründen auch immer nicht erzielen kann, müsste man dieses Geld dem Finanzminister schuldig bleiben oder es an anderer Stelle einsparen.

 

Moosmayer: Noch einmal: Das ist ein Teil von vielen Aspekten, die wir beitragen, um den Sparvorgaben gerecht zu werden. Es gibt keine festen Summen, von denen wir jetzt schon sprechen könnten, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt abliefern muss. Das ist ein Teil eines ganzen Pakets von Maßnahmen, die wir zurzeit untersuchen. Von daher halte ich es für ein bisschen verfrüht, jetzt schon zu sagen, dass wir das nicht einhalten können.