Deutsche Exporte nehmen weiter zu. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg die Warenausfuhr zum Vormonat um 1,6 Prozent auf 91,3 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Vorjahresmonat erhöhte sich der Export um 8,6 Prozent.
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Die Ausfuhr in Nicht-Euro-Länder wuchs deutlich. Noch kräftiger zog der Import an. Die Einfuhr wuchs im Februar im Vergleich zum Vormonat um 3,9 Prozent auf 76,5 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Februar des Vorjahres lag der Import um 6,1 Prozent höher.
Diese Tendenz bestätigen auch die Einschätzungen des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA). "Die deutschen Exporte stehen im laufenden Jahr 2012 vor einem neuen Allzeithoch", erklärt Anton F. Börner, Präsident des BGA. Der Verband schätzt, dass die Im- und Exporte zusammengenommen im laufenden Jahr erstmals die Grenze von zwei Billionen Euro übertreffen.
Die Konjunkturindikatoren hellen sich insgesamt im Frühjahr weiter auf. Deutschland gehöre zu den größten Gewinnern des Asien-Booms und wachse im Windschatten der asiatischen Wirtschaft, so Börner. Das zahle sich auch für Europa aus: "Viele europäische Unternehmen gelangen Huckepack mit dem deutschen Exportmodell auf die Weltmärkte."
Der Euro war im Jahr 2011 bei deutschen Exporten in die Länder außerhalb der Europäischen Union das beliebteste Zahlungsmittel: 67 Prozent dieser Geschäfte wurden in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 24 Prozent der Exportgeschäfte abgerechnet. Nur 9 Prozent der Exporte wurden in anderen Währungen bezahlt.