100 Tage Corona-Warn-App
Seit 100 Tagen ist die Corona-Warn-App verfügbar. Kanzleramtschef Helge Braun und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zogen heute eine positive Zwischenbilanz. Gleichzeitig riefen sie dazu auf, die Anwendung zu nutzen und positive Testergebnisse in der App zu teilen.
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"Mit appen heißt mit informieren", so Gesundheitsminister Spahn bei der gemeinsamen Bilanz zu 100 Tage Corona-Warn-App mit Kanzleramtschef Braun.
Foto: Bundesregierung/Bergmann
Über 18 Millionen Mal wurde die Corona-Warn-App in den 100 Tagen ihrer Verfügbarkeit heruntergeladen, mehr als 1,2 Millionen Testergebnisse wurden übertragen. Das gab Bundesgesundheitsminister Spahn bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kanzleramtschef Braun, der Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, und Vertretern von Telekom und SAP bekannt.
Damit sei die deutsche Warn-App die Anwendung, die mit Abstand am meisten genutzt werde. Sie sei eine "große Erfolgsgeschichte", unterstrich Kanzleramtschef Braun. Stärken der App seien unter anderem der Datenschutz und die Laboranbindung, die den schnellsten Weg zum Testergebnis und somit eine schnelle Warnung anderer ermögliche.
Mit Blick auf den Herbst und Winter appellierte Gesundheitsminister Spahn: "Bitte nutzen Sie dieses Werkzeug in der Pandemie". Er rief zudem dazu auf, positive Testergebnisse auch in der App zu melden. Nur so können andere gewarnt und geschützt werden. "Mit appen heißt mit informieren", so Spahn.
Verknüpfung mit europäischen Warn-Apps
Alle Daten, die durch die App ausgewertet werden, sollen künftig online einsehbar sein, hieß es weiter. Zudem sollen im Herbst noch zwei neue Funktionen hinzukommen: eine freiwillige Symptomabfrage sowie ein Gateway, das einen Informationsaustausch europäischer Apps ermöglichen soll.
Ausschnitte der Pressekonferenz finden Sie im Video. Lesen Sie außerdem den ausführlicheren Bericht.