Höhere Pendlerpauschale und Deutschlandticket

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Höhere Pendlerpauschale und Deutschlandticket

Die Pendlerpauschale ist auf 38 Cent ab dem 21. Kilometer gestiegen. Außerdem wurde ein bundesweites Nahverkehrsticket eingeführt – denn das befristete 9-Euro-Ticket war ein großer Erfolg.

2 Min. Lesedauer

Grafik zur Mobilität auf der Themenseite "Entlastungen".

Foto: Bundesregierung

Was gilt bei der Pendlerpauschale?

Die Entfernungspauschale für Berufspendlerinnen und -pendler ist rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Kilometer gestiegen. Sie kann also in der Steuererklärung für 2022 geltend gemacht werden. Die Regelung gilt bis 2026 und unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel. Über die Mobilitätsprämie wird die Entlastung auch auf Geringverdiener übertragen.

Was hat es mit dem Deutschlandticket auf sich?

Am 1. Mai 2023 ist das Deutschlandticket an den Start gegangen – digital, bundesweit gültig und monatlich kündbar. Einstiegspreis: 49 Euro im Monat. Die Bundesregierung stellt dafür jährlich 1,5 Milliarden Euro zum Verlustausgleich zur Verfügung. Die Länder haben zugesagt, sich in selber Höhe zu beteiligen.

Das Deutschlandticket resultiert aus dem zeitlich befristeten 9-Euro-Ticket, das in den Sommermonaten 2022 angeboten wurde und ein großer Erfolg war: Rund 52 Millionen Tickets wurden über den gesamten Zeitraum verkauft – zusätzlich zu den mehr als zehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, die das vergünstigte Ticket automatisch erhielten. Es wurde vom Bund mit 2,5 Milliarden Euro finanziert.

Was hat die Energiesteuersenkung auf Kraftstoffe gebracht?

Zum 1. Juni 2022 wurden die Energiesteuersätze auf Kraftstoffe befristet für drei Monate auf das europäische Mindestmaß gesenkt. Die Steuerentlastung für Benzin betrug damit 29,55 Cent je Liter, für Diesel 14,04 Cent je Liter. Dafür verzichtete der Bund auf zusätzliche Einnahmen in Höhe von 3,1 Milliarden Euro.

Der sogenannte Tankrabatt hat schnell und wirksam die Menschen entlastet, die auf das Auto angewiesen sind. Eine abschließende Beurteilung der Wirkung der Energiesteuersenkung kann erst nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse erfolgen.

Der große Entlastungsrechner 2023
Die Bundesregierung federt die Mehrkosten ab, die durch hohe Energiepreise und Inflation entstanden sind. Zudem werden steuerliche Mehrbelastungen infolge der Inflation vermieden. Nutzen Sie den Entlastungsrechner  des Bundesfinanzministeriums um zu ermitteln, in welchem Umfang Sie von den Maßnahmen profitieren.

Wir entlasten Deutschland
Gas- und Strompreisbremse, Einmalzahlungen und Inflationsausgleich: Die Bundesregierung hat umfangreiche Entlastungspakete geschnürt – gemeinsam umfassen sie fast 300 Milliarden Euro. Das Ziel: Bürgerinnen und Bürger sollen unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Hier finden Sie die Maßnahmen im Überblick.