Überbrückungshilfen verlängert und erweitert

Leere Bühne im Theater.

Die Pandemie legt den Betrieb auf den Bühnen seit März 2020 lahm.

Foto: picture alliance / David Ryle

Ein Teil der Soloselbständigen konnte Hilfsmaßnahmen lange nicht in Anspruch nehmen. Grund ist, dass sie nicht im Haupterwerb selbständig, sondern projektbezogen engagiert sind. Wegen zu kurzer Beschäftigungszeiten haben sie auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld. Betroffen sind viele nicht fest angestellte Schauspielerinnen und Schauspieler sowie andere kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten.

Weitere Informationen und die FAQ zur „Neustarthilfe“ finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Direkt zur Antragstellung geht es  hier.

Mit der Neustarthilfe hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesfinanzminister Olaf Scholz im Rahmen der Überbrückungshilfe III ein zusätzliches Modul für den Kulturbereich eingeführt.

Am 9. Juni wurde die Verlängerung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III bekanntgegeben. Auch die Neustarthilfe für Soloselbständige, unständig und kurz befristet Beschäftigte in den darstellenden Künsten wurden auf bis zu 12.000 Euro erhöht und der Förderzeitraum bis September 2021 verlängert.

Angebot für mit am stärksten Betroffene

Die Überbrückungshilfe III ist einer von drei wichtigen Schutzschirmen für die Kultur. Weitere Hilfen bietet das Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR, für das zwei Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen deckt wirtschaftliche Risiken für Veranstalter ab.

Durch die pandemiebedingten Beschränkungen war der Bühnenbetrieb seit März 2020 völlig zum Erliegen gekommen. Auch die Filmproduktion war wegen der Corona-Krise stark zurückgegangen. Vor allem für viele darstellende Künstlerinnen und Künstler kam es dadurch zu gravierenden Einnahmeausfällen.