Bundeskanzler Merz stellt Ronald Rauhe als Staatsminister für Sport und Ehrenamt vor

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Bundeskanzler Merz stellt Ronald Rauhe als Staatsminister für Sport und Ehrenamt vor

Bundeskanzler Merz stellt Ronald Rauhe als Staatsminister für Sport und Ehrenamt vor

Foto: Bundesregierung/ Denzel

Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute den neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt ins Amt eingeführt. Der zweifache Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe ist ab sofort für die Sport- und Ehrenamtspolitik der Bundesregierung zuständig. Als langjähriger Spitzensportler bringt er vor allem umfangreiche persönliche Erfahrungen aus dem nationalen und internationalen Leistungssport in sein neues Amt ein.

Bundeskanzler Friedrich Merz betonte anlässlich der Vorstellung: „Ich freue mich sehr, dass ich Ronald Rauhe dafür gewinnen konnte, diese Aufgabe zu übernehmen. Ronald Rauhe ist der richtige Mann, um auch hier im Bundeskanzleramt den großen Bereich des Sports und des Ehrenamts in unserer Republik zu stärken und zu unterstützen.

Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass wir den deutschen Sport als ein wichtiges Aufgabengebiet sehen. Wir haben in wenigen Tagen die Entscheidung darüber, welcher Ort in Deutschland sich um die übernächsten Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt. Wir wollen uns dann, wenn die Entscheidung feststeht, wo sie stattfinden sollen, mit ganzer Kraft für diese Olympischen Spiele bewerben.“

Der neue Staatsminister ist als Kanute zweifacher Olympiasieger, 16-facher Weltmeister, 31-facher Europameister und Träger von über 70 deutschen Meistertiteln. 

„Es ist für mich eine große Ehre und Verantwortung, künftig als Staatsminister für Sport und Ehrenamt tätig zu sein. Als ehemaliger Spitzensportler weiß ich, was es bedeutet, das gesamte Leben einem Ziel zu widmen. Nach Monaten und Jahren harter Arbeit einen Erfolg zu erringen, auf dem Treppchen zu stehen und die Nationalhymne zu hören, ist das Größte. Diese Motivation nehme ich in mein neues Amt mit. Ich werde sie nutzen, um gemeinsam mit Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern sowie den vielen Millionen ehrenamtlich Engagierten die Rahmenbedingungen für Sport und Ehrenamt in unserem Land weiter zu verbessern.

Der Sport hat mir in meinem Leben unheimlich viel gegeben. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben, und dabei liegen mir drei Dinge ganz besonders am Herzen. Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland holen, und diese Bewerbung, das kann ich Ihnen versprechen, werde ich mit voller Kraft vorantreiben. Sie ist unser Zugpferd für eine Generation Olympia, mit Kindern, die wieder Vorbilder haben, die sich wieder etwas zutrauen und sich vor allen Dingen eines erlauben dürfen, nämlich wieder groß zu träumen. Deutschland soll wieder zu den erfolgreichsten Sportnationen der Welt gehören. Damit aus Talent auch wieder Gold wird, werden wir die Spitzensportreform konsequent weiter vorantreiben. Denn unsere Athletinnen und Athleten brauchen Rahmenbedingungen, in denen Hochleistung auch entstehen kann, sicher und mit starken Trainerinnen und Trainern an ihrer Seite und vor allen Dingen mit Stolz, mit Stolz, unser Land zu vertreten und die deutsche Fahne zu tragen, für ein Land, in dem täglich Millionen Menschen Verantwortung in einem Ehrenamt übernehmen, in Sportvereinen, bei der Feuerwehr oder in der Nachbarschaft, meistens ohne eine große Bühne und ohne Applaus. Genau diese Menschen halten unser Land zusammen. Sie verdienen weniger Hürden, mehr Unterstützung und vor allem unsere volle Wertschätzung“, erklärte Rauhe.

Der neue Staatsminister wird sich beim Ehrenamt für den Abbau bürokratischer Hürden, für die Gewinnung ehrenamtlichen Nachwuchses und einen stärkeren Schutz engagierter Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Mit dem Zukunftspakt Ehrenamt sollen Anerkennung und Wertschätzung gestärkt und die Voraussetzungen für freiwilliges Engagement weiter verbessert werden.