Nationales Aktionsbündnis Wiederbelebung
Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung hat Empfehlungen erarbeitet, wie Wiederbelebungsmaßnahmen angepasst werden können, um Ersthelfer vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.
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Wer Erste Hilfe leistet, kann Leben retten.
Foto: Bundesregierung/Stutterheim
Auch in Zeiten des Corona-Virus sollten Wiederbelebungsmaßnahmen in Notfällen durchgeführt werden. Dazu ruft die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, auf: "Potenzielle Ersthelferinnen und Ersthelfer sollten sich durch das Corona-Virus nicht abschrecken lassen, mit einer Wiederbelebung zu beginnen."
Schmidtke rät: Die übliche Reihenfolge "Prüfen – Rufen – Drücken" bleibt gleich. Allerdings soll bei einer bewusstlosen Person ohne Atmung auf das Hören und Fühlen der Atmung und eine Mund-zu-Mund- beziehungsweise Mund-zu-Nase-Beatmung verzichtet werden. Entscheidend sei - nach Absetzen eines Notrufes - durchgehend eine Herzdruckmassage auszuführen, bis professionelle Helfer vor Ort eintreffen und übernehmen. Zum Eigenschutz könne der Mund und die Nase des Betroffenen mit einem luftdurchlässigen Tuch abdeckt werden. "Ich kann nur jede und jeden Einzelnen ermutigen, im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Sie können damit Leben retten!"
Die Handlungsempfehlung zur Wiederbelebung im Rahmen der COVID-19 Pandemie des Nationalen Aktionsbündnisses Wiederbelebung finden Sie hier.