Mehr Mittel für lebenswerte Städte und Gemeinden

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Neue Städtebauförderung in Kraft Mehr Mittel für lebenswerte Städte und Gemeinden

Bund und Länder stellen dank einer neuen Vereinbarung jetzt erstmals eine Milliarde Euro jährlich für die Städtebauförderung bereit. Das ist auch für den sozialen Zusammenhalt eine gute Nachricht. Und die Bundesregierung will die Mittel noch weiter erhöhen.

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Mehrfamilienhäuser hinter einer grünen Wiese mit drei Baukränen im Hintergrund.

Mit der Städtebauförderung sollen attraktive und nachhaltige Wohnräume geschaffen werden.

Foto: Getty Images/iStockphoto/acilo

Erstmals stellt der Bund im Jahr 2026 Städten und Gemeinden eine Milliarde Euro für die Städtebauförderung bereit. Damit werden attraktive und nachhaltige Wohn- und Lebensräume in den kommenden Jahren mit deutlich mehr finanziellen Mitteln unterstützt. Nachdem alle Länder die entsprechende Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet haben, ist diese am 14. April 2026 in Kraft getreten. 

Die so gestärkte Förderung ist nicht nur eine Investition in die Zukunft der Städte, sondern auch in den sozialen Zusammenhalt insgesamt. Denn lebenswerte Städte und Kommunen sind wichtig für das gesellschaftliche Zusammenleben, für attraktive Arbeitsplätze und für die Akzeptanz der Demokratie. Die Stärkung des Zusammenhaltes ist eines der zentralen Themen der Bundesregierung, das sie mit zahlreichen Schritten umsetzt.

Lebendige und nachhaltige Quartiere

„Ob neue Treffpunkte im Kiez, mehr Grün in der Stadt oder eine klimafitte Infrastruktur: Die Städtebauförderung gibt Kommunen den Rückenwind, um Quartiere lebendig, nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten“, sagte dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. 

Aufgeteilt ist die Städtebauförderung auf drei Programme: Lebendige Zentren, sozialer Zusammenhalt und Wachstum beziehungsweise nachhaltige Erneuerung. Antragsberechtigt für die Städtebauförderung des Bundes sind Städte und Gemeinden. 

Verdopplung der Mittel vorgesehen

Die nun in Kraft getretene Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gilt für die Jahre 2026 und 2027 – und soll noch weiter erhöht werden: Bis zum Ende der Legislaturperiode sollen die Bundesmittel schrittweise weiter auf insgesamt 1,58 Milliarden Euro steigen. Damit wird die Finanzierung des Städtebaus in dieser Wahlperiode fast verdoppelt.