Grundsicherungsgeld und Sozialhilfe – welche Hilfen gibt es für Menschen in Not?

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Blick über die Schulter eines Mannes, auf einem Bildschirm vor ihm wird die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit aufgerufen.

Für den Bezug des Bürgergeldes wenden sich Betroffene an das Jobcenter.

Foto: picture alliance/dpa

Menschen können aus den unterschiedlichsten Gründen unverschuldet in Not geraten: Sie verlieren ihren Job, können aufgrund einer chronischen Krankheit nicht arbeiten oder beziehen eine sehr geringe Rente. Als Folge können sie ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft decken – und auch andere, etwa Angehörige, können dafür nicht aufkommen. 

Um ihnen ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, können diese Bürgerinnen und Bürger staatliche Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Neue Grundsicherung für Arbeitssuchende

Sozialhilfe

Die Bundesregierung plant, den Sozialstaat zu modernisieren. Er soll einfacher, digitaler und gerechter werden. Konkret heißt das: weniger Bürokratie und leichtere Antragstellung, dafür mehr Arbeitsanreize und einen leichteren Zugang zu Sozialleistungen. Die Kommission zur Sozialstaatsreform hat entsprechende Empfehlungen vorgelegt. Bund, Länder und Kommunen arbeiten derzeit an der Umsetzung. Kern ist, in einem einheitlichen Sozialleistungssystem Grundsicherungsleistungen, Wohngeld und Kinderzuschlag zusammenzuführen.