Bundesregierung weitet Schutzmasken-Förderung aus

Stärkung europäischer Unabhängigkeit Bundesregierung weitet Schutzmasken-Förderung aus

Die Bundesregierung erweitert die Förderung zur Schutzmaskenproduktion in deutschen Unternehmen. Die novellierte Förderrichtlinie tritt am 1. Juni in Kraft.

Eine FFP3-Atemschutzmaske liegt auf einem Tisch.

FFP2/3- Masken sowie medizinische Gesichtsmasken sollen verstärkt in Deutschland hergestellt werden.

Foto: picture alliance/dpa

Die Bundesregierung weitet die Förderung der Maskenproduktion in Deutschland aus. Das Programm fördert Investitionen in Anlagen zur Herstellung von europäischem Standard zertifizierten FFP2/3- Masken und medizinischen Gesichtsmasken. "So stärken wir die europäische Unabhängigkeit von Lieferengpässen, tragen zur erfolgreichen Bekämpfung von Pandemien bei und sichern gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Unternehmen, die in den Aufbau neuer, innovativer und über den Stand der Technik hinausgehender Anlagen und Produkte investieren, erhalten bis zu 50 Prozent Förderung für den Erwerb von Anlagen und Komponenten sowie eigene Entwicklungsarbeiten. Voraussetzung für diese Innovationsförderung ist, dass die Projekte bis spätestens 30. Juni 2021 abgeschlossen sind. Investitionen von bereits am Markt verfügbaren Anlagen, die bis zum 31. August 2020 in Betrieb genommen werden, werden mit bis zu 30 Prozent der Investitionskosten gefördert.

Anträge auf Förderung können ab dem 1. Juni 2020 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

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