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Safer Internet Day 2026 Unterwegs im Netz? Mit Sicherheit!

Zum „Safer Internet Day“ am 10. Februar wird europaweit für mehr Sicherheit im Internet geworben. Der Aktionstag soll Kinder, Eltern und Lehrkräfte für Risiken sensibilisieren und den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien nachhaltig stärken.

2 Min. Lesedauer

Logo des Safer Internet Day 2026

Logo des Safer Internet Day 2026

Grafik: Safer Internet Day

Der diesjährige Safer Internet Day steht unter dem Motto „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ Damit richtet sich die Aufmerksamkeit besonders auf den wachsenden Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Alltag, die Kommunikation und die Beziehungen junger Menschen. 

Warum ist das so wichtig? Die KI ist für viele von uns ein hilfreicher Begleiter: Sie erklärt komplizierte Sachverhalte, hilft beim Lernen und löst für uns schwierige Aufgaben. Aber sie wird auch immer mehr dafür eingesetzt, im Netz Desinformation zu verbreiten. 

Auf Initiative der Europäischen Kommission startete 1999 das „Safer Internet Programme“. Der Safer Internet Day wird in Deutschland seit mehr als 20 Jahren von der EU-Initiative klicksafe koordiniert. 

Was ist Desinformation?

Das ist die gezielte Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen. Sie stellt eine zunehmende Bedrohung für die innere Sicherheit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die freiheitliche demokratische Grundordnung unseres Landes dar. 

Dabei versuchen fremde Staaten, auch mittels nichtstaatlicher Akteure, ihre Ziele gegen demokratische Interessen und Werte durchzusetzen, sowie die demokratischen Institutionen zu schwächen und Demokratie zu destabilisieren. KI-gestützte Systeme, die sogenannte „generative KI“, erleichtert die Erstellung, Verarbeitung und Verbreitung von Desinformation ganz wesentlich.

Jugendliche unterstützen und schützen

Jugendliche bewegen sich heute völlig selbstverständlich in digitalen Lebenswelten – zum Lernen, zum Austauschen, zum Entdecken. Umso wichtiger ist es, sie selbst, aber auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher mit verlässlicher Orientierung zu unterstützen und junge Menschen zu stärken, damit sie vor den Gefahren des Netzes geschützt sind. Cybermobbing, Desinformation und Cybergrooming sind reale Risiken. 

Deshalb braucht es klare Regeln, starke Plattformverantwortung und vor allem Medienkompetenz. In Deutschland wird aktuell intensiv über weitere Schutzmaßnahmen diskutiert – darunter strengere Altersverifikationen für soziale Netzwerke und wirksamere Vorgaben für Plattformbetreiber. 

Was kann man gegen Desinformation tun?

Das beste Mittel gegen Desinformation ist die Fähigkeit, sie von richtiger Information unterscheiden zu können. Diese Medienkompetenz kann man lernen – und die Initiativen des Safer Internet Day helfen dabei: Mehr als 1.000 Schulen, Vereine, Bibliotheken, Unternehmen und Initiativen engagieren sich mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen. Die hohe Beteiligung unterstreicht das breite gesellschaftliche Engagement für Medienkompetenz und fördert den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien. 

Besonders nachgefragt ist erneut die klicksafe-Schulstunde, an der am Aktionstag über 50.000 Jugendliche teilnehmen. In Deutschland koordiniert klicksafe.de die nationalen Aktivitäten – ganzjährig eine prima Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und sowie Lehrerinnen und Lehrer, die sich mit dem Thema „Neue Medien und Sicherheit“ auseinandersetzen wollen.