"Die Zuversicht ist groß"

Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts "Die Zuversicht ist groß"

Das Paul-Ehrlich-Institut sieht eine Chance, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus vergleichsweise schnell gefunden werden kann. Erste klinische Prüfungen zeigten, dass einige Impfstoffe tatsächlich eine Immunreaktion beim Menschen hervorrufen könnten, so PEI-Präsident Cichutek. Ein Video zeigt, wie ein Wirkstoff entwickelt und zugelassen wird.

Blick in ein Labor

In drei klinischen Phasen werden Verträglichkeit, Dosis und Wirksamkeit geprüft, bevor ein Impfstoff zugelassen werden kann.

Foto: BioNTech SE 2020, all rights reserved

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat Hoffnung auf eine vergleichsweise schnelle Verfügbarkeit einer Impfung gegen das Coronavirus gemacht. "Die Zuversicht ist groß, denn wir haben gerade in den letzten Wochen erlebt, dass wir aus den ersten klinischen Prüfungen Ergebnisse erhalten haben, die zeigen, dass einige Impfstoffe tatsächlich eine spezifische Immunreaktion beim Menschen gegen Coronavirus 2 induzieren können", sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek. Das seien sehr gute Neuigkeiten.

Weltweit gebe es 140 bis 150 Impfstoffprojekte in diesem Bereich, es laufen 26 klinische Prüfungen, erläuterte Cichutek im ZDF.

In einem neuen Video zeigt das PEI, das für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständig ist, wie ein Impfstoff entwickelt wird - von der Identifikation von Antigenen über die Prüfung in drei Phasen bis zur Zulassung. Das Video sehen Sie hier. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus beantwortet das Institut  hier.

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